Montag, 28. Juni 2010

León- eine Stadt mit WOW-Effekt

Wow Wahnsinn ich bin einfach nur beeindruckt wie schnell man sich in einer neuen Stadt heimisch fühlen kann und gar nicht mehr fahren will. Léon verzaubert mit seiner Vielfältigkeit. Die aufgeweckte Studentenstadt, die mit viel Kultur und typischen nicaraguanischen Flair, seinen Märkten, Comedoren und köstlichen Papaya-Orange-Bananen-Refrescos Abende im Park Zentral bei Sternenhimmel und Privat-Gitarrenkonzert so gut wie perfekt macht. Nach einem halben Jahr schafften es Nadine und ich also endlich in die berühmtberüchtigte Stadt Léon zu fahren und ja wir haben es alles andere als bereut, mehr stellte es sich als eine Schande heraus, dass wir es bis jetzt noch nicht geschafft haben ihr einen Besuch abzustatten. Freitag nach dem Fußball-Spiel Brazil-Portugal (das mussten wir uns natürlich noch zu Ende anschauen) machten wir uns auf die doch recht beschwerliche Reise.
León
1524 von Francisco Hernández de Córdoba gegründet, Wiederaufbau nach dem Ausbruch des Vulkans Monotombo, Ort der Unterzeichnung der absoluten Unabhängigkeit Nicaraguas und Costa Ricas von Spanien (Okt. 1821), einst abwechselnd mit Granada Hauptstadt der zentralamerikanischen Konföderation und das Zentrum der Revolutionskäommpfe in den 70ger-Jahren, etc. (kurzer Auschweif in die Geschichte)... León gilt heute als intellektuelle Metropole Nicaraguas und steht traditionell für das liberale Element des Landes. Léon liegt nordwestlich von Managua nahe der Pazifikküste. Aufgrund der recht aufwändigen Reise von insgesamt knapp sechs Stunden per Schiff, Bus, Taxi und zu Fuß erreichten wir gegen Abend unser Ziel.

Das Hostel von denen es hier viele, viele gibt war mit Hilfe eines sehr freundlichen Taxifahrers schnell gefunden. Nach kurzem Ausruhen und Frischmachen trieb uns der Hunger auch schon auf die Straßen von León, wir wurden zum Glück sehr schnell fündig und genossen um nicht mal zwei Dollar ein leckeres Abendessen.

Bei unserem anschließenden Verdauungsspaziergang und erster Erkundungstour der Stadt stießen wir auf ein Kino (!) und wir konnten es uns einfach nicht nehmen lassen uns das erste Mal nach einem halben Jahr eine Kinosessel zu gönnen. Fühlte sich irgendwie wie zu Hause an ein modernes Kino zu betreten und mit Popcorn, Nachos und Coca Cola mit vielen anderen jungen Leuten auf den Start des Films zu warten. Mit einem kleinen Unterschied, Detail, das den Kinobesuch dann doch etwas ausgefallener machte. --->


DER FILM IST ABGEBRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANNNNNNNNT!!
Ja ihr habt schon richtig gehört ALAAAARM ... hab gar nicht gewusst, dass so etwas funktionert. Nadine und ich sitzen frierend im Kinosaal -(die Klimaanlage war etwas zu fest aufgedreht und nachdem wir uns an die Hitze hier sehr angepasst haben, hab ich eine Jacke und lange Hose vermisst..)- mit voller Konzentration auf den Film gerichtet und auf einmal erscheinen wie Blasen auf dem Bildschrim, die sich langsam ausbreiten, dem Bild einen brauen und schlussendlich schwarzen Ton verleihen und dann das Bild sehr schnell verschwinden lassen oder zusammenkokeln +hahahahahahaha+ Zuerst hab ich noch gedacht das gehört irgendwie dazu- Specialeffect bei Szenenwechseln- aber diesen Gedanken hatte ich dann doch nur für einen Moment +gg+.
Nadine und ich konnten uns kaum noch einkriegen, aber waren dann doch froh als es nach enem Zeitl auch den Angestellten vom Kino aufgefallen ist und sie eine zweite Version des Films aufgetrieben haben.


So konnten wir den spannenden und sehr berührenden Film doch zu Ende schauen :)

Anschließend gings nach einem weiteren kleinen Spaziergang ab ins Bett, wir mussten ja schließlich Kräfte für die kommenden Tage sammeln.

Von Samstag bis Montag-Mittag galt das Thema: "Shopping, Sightseeing, Refresco und Capuccino (+hihi+) trinken, ausgehen uuuund natürlich Fuuuußballschauen!!!!!!!1"

Ein Resumée

Shoppen kann man in León, wir durchstöberten Markt, kleine und große Geschfäte, Straßenstandeln, usw. und kein noch so gutes Angebot konnte uns entgehen. Geshoppt wurde erfolgreich und billigst - Nadine und ich konnten am Abend stolz unsere vollen Einfaufssackelen leeren und das macht Mädchenherzen natürlich besonders glücklich.
viele billige T-Shirts, viele DVDs (11 Filme auf einer DVD um einen Dollar), Ohrringe, Handtasche, Flip-Flops für die Nadine, Hilo, und und und ....

Aufgrund meiner Privatreiseführerin Nadine, habe ich nicht nur die Einkaufswelt Leóns kennengelernt sondern auch viel über die Geschichten der Kathedrale, des Mausoleoms, der vielen kleinen und großen Kirchen, Paläste, usw. erfahren. Natürlichir haben wir auch alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, an den vielen Museen, dies hier auch gibt sind wir dann halt doch nur vorbeigegangen +gg+
Die Stadt hat rein kulturtechnisch gesehen ziemlich viel zu bieten und uns fehlt noch einiges, abgesehen von den ganzen Aktivitäten wie Sandboarden am Vulkan, Surfen an den schönen Stränden von León, usw. die im Umkreis von León möglich sind.
Also viele Gründe um zurückzukommen +hehe+

Zum Thema Refreso und Capuccino-Trinken --> Ich sags euch die Fruchcocktails hier habens mir angetan - Papaya, Orange, Bananen-Cocktail eisgekühlt und natürlich im Plastiksackerl mit strohhalm ;)







!!so gehört sichs hier in Nicaragua!! +mhhhm+









eine kurze Supermarktgeschichte: gleiich am ersten Abend entdeckten wir eine Supermarkt in dem wir sicher mehr als eine Stunde verbrachten...warum??? weils einfach wieder mal so schön war in einem großen klimatisierten zu stehen und alle die Lebensmittel zue sehen dies auch zu Hause gibt +g+....mit dem kleinen lustigen Detail, dass hier ein Apfel zwischen einem und vier Dollar kostet .. um des Geld bekommt man mindestens 40 Bananen. Da ist uns dann die Lust auf den Apfel doch wieder vergangen.

Fußball geschaut und ausgegangen wurde natürlich auch und wir habens so richtig genossen.
Genossen deswegen, weil León mit seinen Studesnten einach einen ganz speziellen Flair hat. Man wird nicht nur von Latinochicolos angequatscht sondern lernt einfach super nette Leut +hihi+ kennen und kann gemütlich zusammensitzen und über dies und das bis spät in die Nacht quatschen....vor allem das Fußballspiel Argentina-Mexico war sehr amüsant, wir haben uns zwischen ausschließlich Argentinienfans sitzend in einer Studentenbar sehr wohlgefühlt, vor allem als die ersten Tore vielen und die Emotionen überschossen ;D

Sonntag-Abend kamen wir besonders auf unsere Kosten.
Zuerst sorgten wir für das leibliche Wohl, indem wir uns mit vorzüglichen Essen versorgten und anschließend kam auch das seelische Wohl nicht zu kurz. Tinka, die erst am Sonntag ankam um ihr letztes Wochenende vor ihrer Abreise mit uns zu verbringen, Nadine und ich spazierten über den Hauptplatz und trafen auf drei gitarrespielende und singende Musiker aus León, die ihre Künste zum Besten gaben. Natürlich setzten wir uns dazu, lauschten der schönen Musik, irgendwann sangen wir dann auch mit und es wurde zu einem super, unterhaltsamen Abend.

Es gibt viele Gründe zurückzukommen und diese Stadt und seine Umgebung hält noch viele Dinge offen, die es wert sind zum Erkunden!!!!
So sagten wir >>Adiós y no vemos en un mes ;D<<

viele Bussis eure Verena

León