Hoooooooolaaaaaaa ;)
Uuiuiu jetzt habts schon wieder a zeitl nix von mir gehoert, Gründe: Arbeit, Arbeit, Arbeit...
Die letzten paar Wochen oder jetzt schon Monate waren ganz nett anstrengend, Jahrensbeginn, viele neue Patienten, viele Vorbereitungen und administrative Dinge für unser Projekt mussten getan werden, der Hausputz kommt dazu (jetzt in der Trockenzeit staubts echt zach) und der Rhythmus unserers neuen Arbeits- und Privatlebens schien einfach noch nicht gefunden. Oft sind die Nadine und ich in der Frueh weg (fangen schon kurz vor 7 an mit unserer Arbeit im Krankenhaus) bis spät am Abend, also bis 11 manchmal 12 nicht aus dem Arbeiten herausgekommen bis wir dann gesagt haben STOPP so nicht und einen Masterplan erstellt haben, wo wir Dinge aufgeschrieben haben die Pflicht haben und die wir nur für uns erledigen müssen, so wie spazieren gehen, Eis essen, gemeinsm Kochen mit Freunden, sich mal nur eine Stunde hinlegen und gar nichts tun, den taeglichen Sonnenuntergang von der Terasse oder vom Strand aus geniessen usw.
Viele gute Vorsätze, die wir doch schon ansatzweise umsetzen konnten und ja uns gehts schon viel besser, sind jetzt mittlerweile auch schon besser drin im Arbeiten. Also soweit alles bestens ;)
Mittlerweile haben wir auch das Allerheilmittel gegen stressige Arbeitstage gefunden --------> Laufen gehen bei Sonnenuntergang und anschliessend in den kuehlen See springen und eine Runde schwimmen, natuerlich bei wunderschoenen rosaroten Wolkenpanorama ;)Da kann man so richtig Dampf ablassen und es tut ungeheim gut.
Der letzte Eintrag war glaub ich Anfang Jänner, noch vor dem Begräbnis unseres Nicolas.
In der Woche wo er gestorben ist, wars besonders hart. Sind schon am Dienstag nach Jinotepe gefahren, da uns Montagabend mitgeteilt wurde, dass er nur noch an den Maschinen hängt und das einzige das noch arbeitet war sein Herz und die Ärzte haben gemeint, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird. Haben gleich unserer Sachen gepackt, die Therapien abgesagt und sind nach Jinotepe gereist. Bis sich der kleine Nicolas dann wirklich verabschiedet hat, hats noch ein paar Tage länger gedauert und wir sagten ihm schlussendlich alle vereint mit einer schönen Messe und Beerdingung ADIOS.
Geburtstagfeiern.........Mein Geburtstag fiel heuer auf einen Mittwoch, das hieß den ganzen Tag verbrachte ich in der Klinik mit den Kindern, zur Feier des Tages bereitete ich einen Banane-Schokokuchen vor und vollendete ihn gemeinsam mit meinen Therapiekids am Nachmittag bevor wir ihn genüsslich verspeisten. Als ich dann endlich gegen späten Nachmittag nach Hause kam, legte ich mich ein bisschen aufs Ohr und Nadine und Tom bereiteten ein vorzügliches Abendessen vor. Kurz vor dem Essen rief mich per Telefon noch Antonia an. Sie war zu diesem Zeitpunkt gerade in Jinotepe bei den NPH-Kindern versammelt am Essensplatz, und wie es so üblich ist, immer wenn jemand Geburtstag hat, wird ihm oder ihr ein Geburtstagständchen vor dem Essen vorgetragen, so auch an diesem Tag und ich konnte den lautschreienden, kreischenden, singenden Kindern per Telefon zuhören.
Ein paar Eier hab ich an diesem Tag auch abbekommen. Sogar während der Arbeit ist eine Freundin vorbeigekommen und hat mir mit einem Ei über den Schädel gratuliert.. man stelle sich den Geruch vor +brrr+

Abends wurde dann Pizza, Kuchen und Fruchsalat gegessen und ich strahlte übers ganze Gesicht als mir Nadine ein T-Shirt schenkte, selbst bemalt mit unserem voraussichtlich neuen Logo für unser Proyecto Samaritano.
Abends wurde dann Pizza, Kuchen und Fruchsalat gegessen und ich strahlte übers ganze Gesicht als mir Nadine ein T-Shirt schenkte, selbst bemalt mit unserem voraussichtlich neuen Logo für unser Proyecto Samaritano.
Nach dem Abendessen fing das Geburtstagsfeiern dann erst an.. starteten eine Kneipentour durch unsere kleines Hafenstädtchens und vergnügten uns sehr bis zur Sperrstunde, dann noch ein Zeiterl auf unsere Terasse und schlussendlich fielen wir sehr müde ins Bett, am nächsten Tag musste ja wieder früh aufgestanden werden.
Wochenendmaessig haben wir es uns bis jetzt ziemlich gut gehen lassen, Festivals in Granada, Seele baumeln lassen an Traumstraenden wie Playa Gigante, surfen, sonnen oder einfach nur die Ruhe auf der schoenen Insel Ometepe geniessen, mit den Nachbarn quatschen, Radl fahrn, Freunde besuchen oder einfach mal nix tun. Seit Anfang des Jahres ist die neue Voluntaerin, Lilli, Ergo aus der Steiermark im Lande und wir verstehen uns so richtig gut. Seit dem machen Nadine, Lilli und ich im Dreierpack an den Wochenende Nicaragua unsicher ;)
Aber nun zur Arbeit--- Neues vom Proyecto Samaritano
Haben mittlerweile gezählte 24 Patientenkinder, 7 erwachsene Patienten, die Nadine betreut während ich Donnerstagvormittag auf Hausbesuchen unterwegs bin und Schwangere Maedls, die Geburtsvorbereitungstunden bekommen. Arbeiten von Dienstag bis Freitag, frühmorgens, schon vor 7 gehts kommt unser erstes Patientenlieblingskind Ezequiel mit seiner Mama steht immer als erstes auf der Matte.
Die Kids kommen 2 bis 3mal pro Woche mit ihren Eltern zur Therapie, die Türen schliessen wir Nachmittags um 4 oder 5.
Die Kids kommen 2 bis 3mal pro Woche mit ihren Eltern zur Therapie, die Türen schliessen wir Nachmittags um 4 oder 5.
Durch das jetzt sehr intensive und qualitativ hochwertige Arbeiten kann man so richtig schön sehen, wie unsere Arbeit zu fruchten beginnt.
-- Der elfjährige Anner Alexis hat vor ein paar Wochen das erste Mal einen Hosenknopf zugemacht und übernimmt mehr und mehr kleine Aufgaben zu Hause, das Wäsche aufhängen, abnehmen und zusammenlegen zählt zu einen seiner neuen Hobbies.
-- Die 16-monatige Mauren traut sich nun endlich ihre ersten Schritte zu machen und setzt sich, zwar mit noch mit viel Geschrei, aber doch aus der Bauchlage auf.
-- der 14-jährige Wayner wäscht sich nun fast ganz selbstständig und hat sich diese Woche zum ersten Mal ohne Führen die Zähne geputzt.
-- der fast dreijährige Ezequiel zieht sich mittlerweile an allem hoch das ihm in den Weg kommt und steht für einige Sekunden frei, ohne sich festzuhalten.
-- die 15-jährige Joseling-Vanesa spricht sehr gut auf die Kleingruppentherapie an, komuniziert immer offener und freudiger mit ihrer etwas jüngeren Freundin Juana und lernt schön langsam mit Geld umzugehen, damit auch sie die selbstgemachten Tortillas verkaufen und kassieren kann.
usw.
So gehts dahin und ich sags euch es ist so schön so zu arbeiten wie wirs gerade machen- als super Ergo-Physio-Team, alltagsnah gemeinsam mit den Eltern Schritt für Schritt für mehr Selbstständigkeit für unsere Schützlinge.
Nadine und ich sind ständig am Ausprobieren und lernen so jeden Tag vom Anderen und testen alle neuen Ideen aus, die uns in den Sinn kommen.
Nadine und ich sind ständig am Ausprobieren und lernen so jeden Tag vom Anderen und testen alle neuen Ideen aus, die uns in den Sinn kommen.
Als besonders erfüllend und schön empfind ich die Hausbesuche, die ich nun jeden Donnerstag Vormittag mache.
Ich fahr immer ins Nachbardorf Los Angeles um Wayner, den 14-jährigen Autismusjungen, von dem ich mittlerweile auch Taufpatin bin, Alex den achtjährigen Jungen mit Down Syndrom und Rosita Angelica, die 16-jaehrige starke Epileptikerin mit geistiger Behinderung zu betreuen. So hab ich die Möglichkeit die Familie im Ganzen und die sehr individuellen Umstände zu Hause in die Therapie einzubeziehen um genau dort anzusetzen, wo Kinder und Familie Unterstützung brauchen.
Hausbesuche sind so und so bei allen unseren Kindern von Zeit zu Zeit geplant, um einfach das familiäre Umfeld noch genauer kennenzulernen und das Leben dieser oft sehr einfach lebenden Familien besser zu verstehen.
So arbeiten Nadine, ich, die Mütter, Väter, Geschwister gemeinsam mit den Kids, wir bilden ein großes Team und ziehen alle am gleichen Strang.
Ich fahr immer ins Nachbardorf Los Angeles um Wayner, den 14-jährigen Autismusjungen, von dem ich mittlerweile auch Taufpatin bin, Alex den achtjährigen Jungen mit Down Syndrom und Rosita Angelica, die 16-jaehrige starke Epileptikerin mit geistiger Behinderung zu betreuen. So hab ich die Möglichkeit die Familie im Ganzen und die sehr individuellen Umstände zu Hause in die Therapie einzubeziehen um genau dort anzusetzen, wo Kinder und Familie Unterstützung brauchen.
Hausbesuche sind so und so bei allen unseren Kindern von Zeit zu Zeit geplant, um einfach das familiäre Umfeld noch genauer kennenzulernen und das Leben dieser oft sehr einfach lebenden Familien besser zu verstehen.
So arbeiten Nadine, ich, die Mütter, Väter, Geschwister gemeinsam mit den Kids, wir bilden ein großes Team und ziehen alle am gleichen Strang.
Im Namen von Nadine und mir möchte ich allen Danke sagen, die uns mit Spenden unterstützen und das ALLES erst möglich machen. Außerdem sag ich DANKE ans österreichische Büro von NPH, das bereits eine Homepage übers Samaritano kreiert hat, um uns so mit der Spenden- und Patensuche zu unterstützen.
Für eine Spendengala im Burgendland wurde auch ein Flyer kreiert, der direkt mögliche Paten ansprechen soll ;)
Außerdem waren wir in der Tiroler Tageszeitung und der Tips Wels +hihi+ worauf wir doch sehr stolz sind +hihi+
http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=TIW&page=zeitung.php%3Fpage_id%3D279
--> Seite 14,15http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=TIW&page=zeitung.php%3Fpage_id%3D279
Hatten Ende Jänner die ofizielle Einweihungsfeier vom Projekt, unser Raum war vollgestopft mit Kindern, Eltern, Ehrengästen (Arbeiter der Clinica Esperanza, Klinikmitarbeitende, Subdirektor von NPH, NPH-Büroleiterin von Holland) und vielen interessierten lachenden Gesichtern. Wir erzählten über unserer Entstehungsgeschichte, unseren neuen Stundenplan und die Angebote die wir bieten, ließen zwei Mütter über ihre Kinder und Entwicklung berichten und zeigten mit einer Fotopräsentation genau, das was unsere Arbeit ausmacht. Außerdem gab es leckere Dinge zum Essen und so wurde diese Feier zum größten Erfolg und wir ernteten viiiieeeel Applaus, anerkennende und dankende Worte.
Bald werden wir auch wieder ein neues Infoblatt über unser Samaritano mit vielen Fotos schreiben, um euch die neuesten News mitzuteilen.
Uebrigens ....... wir haben unseren ERSTEN GEBURTSTAG des Projektes gefeiert, 10. Maerz 2011 war der magische Tag. Haben fuer den 11. Maerz Jung und Alt unseres Projektes eingeladen, viele gute Dinge zum Essen gemacht, einen kleine Fortbildung ueber gesunde Ernaehrung gehalten und so wurde der Tag zum grossen Erfolg. Die Muetter lauschten interessiert unseren Worten und arbeiteten so gut wies ging beim Fragen beantworten mit waehrend die Kids unseren Therapieraum regelrecht auseinandernahmen, spielen, ausraemen, Dinge werfen............
Es hat unglaublich Spass gemacht ;);)
Uebrigens ....... wir haben unseren ERSTEN GEBURTSTAG des Projektes gefeiert, 10. Maerz 2011 war der magische Tag. Haben fuer den 11. Maerz Jung und Alt unseres Projektes eingeladen, viele gute Dinge zum Essen gemacht, einen kleine Fortbildung ueber gesunde Ernaehrung gehalten und so wurde der Tag zum grossen Erfolg. Die Muetter lauschten interessiert unseren Worten und arbeiteten so gut wies ging beim Fragen beantworten mit waehrend die Kids unseren Therapieraum regelrecht auseinandernahmen, spielen, ausraemen, Dinge werfen............
Es hat unglaublich Spass gemacht ;);)
Kinderdorfgeschichten.....Da wir ja jedes zweite Wochenende mit unseren Kids von NPH im neuen Kinderdorf Casa Padre Wasson nahe Jinotepe verbringen gibts auch von dort die ein oder andere Geschichte zu berichten. Die Zahl der kleinen Jungs, die ich mitbetreue ist von einstmaligen vier Kindern auf 16 gestiegen. Der Jüngste mit knapp 6 Jahren bis zum Ältesten mit 13 Jahren bringt mich oft zum schwitzen und die ganze Rasselbande tobt von früh bis spät herum bis dannn jeder Einzelne geschafft ins Bett fällt. Wenn ich also an den Wochenenden bei ihnen bin, wird gespielt, Fußball gekickt, geslacklined, spazieren gegangen und abgehängt, zwischendurch organisieren wir mal ganz schnell einen Spielevormittag fürs ganze Kinderdorf (letzten Sonntag gezählt 210 Kinder und Jugendliche) und kommen so kaum zur Ruhe...Action, Spaß und fröhliche Stunden. Die Kinder und Jugendlichen von NPH gehören ja mittlerweile ganz fest zu mir dazu ;)
Übrigens die Milkaschoki haben sie mit größtem Genuss verspeisst und um den Gameboy den mir Mama geschickt hat, gibt es regelrechte Prügeleien +ggg+
Übrigens die Milkaschoki haben sie mit größtem Genuss verspeisst und um den Gameboy den mir Mama geschickt hat, gibt es regelrechte Prügeleien +ggg+
... mit unserem Sonnenschein Silvana ;)