Donnerstag, 24. Dezember 2009

Fischen muss gekonnt sein, surfen auch +hehe+

Fischen muss gekonnt sein, surfen auch +hehe+

Dienstag Nachmittag fuhr ich mit Tiffany, Kim, Sven dem kleinen Alan (Sohn der Direktorin der Sprachschule) seinem Vater, der auch Alan heißt (das ist hier sehr oft der Fall, dass die Söhne nach den Vätern oder Großvätern benannt werden), und dem Besitzers einer poté (Boot) gerüstet mit zwei Angeln und Plasikfischen als Köder weit aufs Meer hinaus und entlang der Küste in Richtung Süden. Während der recht langen sehr angenehmen Fahrt (man konnte so richtig gut sonnelen +gg+) warfen wir bereits schon die Köder aus. Wir wechselten mit dem Halten der Angel jeweils ab. Zum dem Zeitpunkt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir irgendetwas fangen würden.

Nach ca. einer halben Stunde fahrt wurde das Boot langsamer und ich konnte schon in der Ferne Möven und Pelikane über dem Wasser kreisen sehn. Außerdem erschien die Oberfläche des Meeres sehr unruhig, unruhig deshalb weil tausende von Fischen immer wieder einen Delfinsprung hinlegten. Ich konnte es gar nicht so schnell fassen was ich da für eine Show geboten bekam als bei Kim schon der erste Fisch anbiss. Plötzlich bog sich die Angel durch und Kim hatte sehr zu kämpfen die Leine einzuziehen +gg+ Wir sprangen am Boot herum und feuerten Kim an. Zum Schluss hin kam ihr Alan senior zur Hilfe und das erste Erfolgsfoto konnte geschossen werden.

Das gleiche Spektakel wiederholte sich im Zeitfenster von ca. eineinhalb Stunden noch 10mal von denen wir sieben mal erfolgreich fischten. Zweimal entwischte der Fisch wieder und einmal riss sogar das Nylon. Natürlich hab auch ich einen sehr großen Tunfisch geangelt ;)

Im Sonnenuntergang gings dann zurück in den Hafen von San Juan und waren doch alle sehr stolz auf unseren Fang. Meine Gastoma hat sich sehr gefreut als ich mit dem Fisch in der Hand an die Küchentür klopfte und legte ihn gleich auf Eis um ihn am Mittwoch zum Essen zu servieren (hat natürlich hervorragend geschmeckt ;))

Nach dem aufregenden Nachmittag verbracht e ich mit Johanna, Sandra und vielen anderen Leuten einen sehr unterhaltsamen Abend. Waren zum Abendessen bei ein paar Franzosen, die wir am Abend zuvor kennenlernten, zum Barbeque eingeladen. Sie haben hier in San Juan ein ganzes Haus gemietet um für ein paar Monate Urlaub zu machen. Noch von der Partie waren zwei Burschen aus Kanada, ein Mädel aus Holland und ein Nicaboy inklusive Johanna und Sandra aus Schweden und mir aus Österreich eine sehr internationale Runde. Gequatscht wurde in sämtlichen Sprachen was von außen betrachtet sehr amüsant wirken musste. Mit sehr gutem Essen versorgte uns René und wir wurden alle reichlich satt. (Atun, Kartoffel, Jucca und Karotten, Zuchini usw.)

Anschließend machten wir uns alle auf dem Weg an die Strandpromenade zu den Bars, wo wir noch ausgiebig das Tanzbein schwingen konnten.

Gestern Nachmittag stand mein zweiter Surfnachmittag an. Johanna und ich vereinbarten einen guten Preis mit einem lokalen Taxifahrer (die Surfschulen fahren mit ihren Shuttle meistens schon am Vormittag los) und fuhren zum Playa Madera. Wir deckten uns gleich mit Surfbrettern ein und diskutierten noch kurz darüber, dass es eig schon gut wär wenn uns jemand die wichtigsten Details zur Technik des Surfens nochmal erklären würd. Und da nahte schon die Rettung, +gg+ Wir erblickten die franz. Burschen und Mädels vom Vorabend inkl. Surfbrettern am Strand. Einige von ihnen surfen schon mehrere Jahre und sie boten gleich an uns Vorübungen zu zeigen und Tipps zu geben. Nach Trockentraining am Strand wagten wir uns ins Meer. Der Wind blies sehr stark und die Wellen schienen nahezu aus allen Richtungen zu kommen. Voller Ehrgeiz hechteten wir uns in die Wellen und siehe da wer hätte es geglaubt, es dauerte nicht lange bis ich das erste Mal so richtig gscheit in die optimale stehende Position kam und nicht so wie das letzte mal eher das Board mit mir fuhr sondern ich das Board dirigierte. Natürlich hats mich auch noch oft runtergeschmissen aber es hat zu meiner größten Zufriedenheit echt gut geklappt. Es ist schon ein ziemlich cooles Gefühl wenn man erst mal steht und mit einer ganz netten Geschwindigkeit in Richtung Strand surft. Wow ich glaub jetzt hat mich der Ehrgeiz erst recht gepackt, noch viel viel mehr zu lernen. +hehe+ Hab sogar ein paar Komplimente meines inoffiziellen Surflehrers eingeheimst ;) Johanna war auch sehr erfolgreich und so surften wir so lange bis die Sonne schlussendlich über dem Meer verschwand.

Ein sehr aufregender, anstrengender Nachmittag ging zu Ende und wir kamen mit großen Hunger nach San Juan zurück.

Wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und friert nicht zu fest, ich schwitz hier bei über dreißig Grad und heute nahezu keinem Wind!!!!

Bericht über das Weihnachtsfest kommt natürlich demnächst ;)

Also FELIZ NAVIDAD !!!!!!!!!!!!!

Eure Verena

Samstag, 19. Dezember 2009

http://picasaweb.google.com/hacklverena ..... sodala da funktionierts jetzt wirklich, habs leider noch nicht geschafft das Fotoalbum direkt am Blog zu verlinken ... hasta luego ... bald gibts den nächsten bericht ;)

Fotoooos

link für die Fotos ----> http://picasaweb.google.com/home

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Von den Schildkröteneiern, Pferden und sonnigen Stunden am Strand

Endlich find ich die Zeit mich wieder bei euch zu melden. Habe mich mittlerweile ziemlich gut eingelebt. Mein spanisch wird von Tag zu Tag besser und ich fühl mich so richtig wohl. An das Klima habe ich mich auch schon gewöhnt bis auf die Tatsache dass ich egal wann ich ins Bett gehe immer so um 6 Uhr aufwache. Ich glaub das liegt einerseits an den stätigen 30 und mehr Grad und andererseits daran, dass ich vom Kikeriki der Hähne und Bellen der Hunde aus der Umgebung geweckt werde. Ich finde dieses Erwachen am Morgen höchst angenehm +ggg+ So kann ich die Zeit von 6 Uhr bis zum Frühstück um halb 8 dazu nutzen noch meine Hü zu machen und a bissl zu lernen. Für die nächsten Tage habe ich mir fest vorgenommen in der Früh am Strand laufen zu gehen. Der Strand ist sehr breit und der Untergrund relativ stabil, also zum Laufen perkekt. Anschließend eine Runde schwimmen und der Tag kann beginnen. +hehe+

Nun zu den Schildkröten. Babyschildkröten konnte ich leider keine beobachten weil wir gerade zu der Zeit gekommen sind als die Schildkrötenmamas ihre Einer gelegt haben. Trotz fehlender Babys +gg+ ein super Erlebnis. Nach Einbruch der Dunkelheit sind Tini, Antonia (eine Voluntärin aus der Schweiz- Krankenschwester) und ich mit 5 andren chicos udn chicas mit einem Truck ins Naturreservat La Flor gefahren. Und man glaubt es kaum, da steig ich in den Truck ein, frag ganz brav auf spanisch wie die Leute heißen und woher sie kommen, und ein ca 45 Jähriger Mann meint auf einmal "kannsch ruhig deitsch mit mia reden" +gg+ er ist ein Tiroler- Innsbrucker aus Kranebitten +haha+ Zufälle gibts.
Aber nun zu den Schildkröten- Nachdem wir am besagten Strand angekommen sind, sind wir mit Taschenlampen (rotes Licht, da sich die Schildkrötern sonst gestört fühlen) eine Weile spaziert, haben inzwischen den wunderschönen Sternenhimmel bewundert und dann sind die ersten Schildkröten aufgetaucht. Sie kamen aus dem Meer gekrochen, suchten sich einen geeigneten Platz am Strand, gruben ein Loch mit ihren Hinterfüßen und anschließend gings ans Eier legen. +gg+ Konnte so ca. fünf Schildkröten beobachten ;) Nachdem sie ihre Eier abgelegt hatten, gruben sie das Loch wieder zu und krochen zurück ins Meer. Ich muss sagen, ein wirklich sehr außergewöhnlich tolles Erlebnis.

Nun zu den Pferden ;) Dienstag Nachmittag stand eine ein Nachmittagsprogramm meiner Sprachschule an und zwar >>montar a caballos<<. Für des dass ich ja eigentlich no nie richtig reiten war, hats super funktioniert. Sind mit insgesamt 5 Pferden ins Hinterland von San Juan del Sur geritten, ueber Stock und Stein und schlussendlich an einem super Aussichtspunkt gelandet. Von dort konnte man die gesamt Bucht von San Juan del Sur sehen- richtig schoenes Panorama!!
Abwaerts zu reiten war sehr wacklig +gg+ aba zum Glueck hab ich ein braves Pferd gehabt, das nicht gestolpert ist +hihi+

Donnerstag Abend erkundeten die zwei schwedischen Maedels Johanna und Sandra und mir zum ersten Mal so richtig das Nachtleben von San Juan del Sur. Zuerst gings auf ein paar cervezas in eine Strandbar mit Namen >>El Timon<<. Das Besondere an diesem Abend war die Tanzshow, die dort stattfand. Zehn junge Nicas boten mit verschiedensten Kostuemen eine Vorstellung, die mich nur staunen liess. Insgesamt wurden sechs typische nicaraguanische bzw mittelamerikanische Taenze praesentiert, begleitet von Livemusik mit zwei Gitarren. Eine gute Einstimmung um spaeter selbst das Tanzbein zu schwingen. Tanzend und fasziniert von der Vielfalt der lateinamerikanischen Rhythmen gings erst sehr spaet nach Hause.

Freitag Nachmittag stand das naechste Highlight an. Ich fuhr mit zweien aus der Sprachschule - Kim aus Neuseeland und Tiffany aus der USA zum benachtbarten Strand >>Playa Madera<<, einer der vielen Surferstraende hier in der Gegend. Kim und Tiffany bevorzugten es, sich von der Sonne braeunen zu lassen waehrend ich mir ein Surfbrett auslieh und mich in die Wellen stuerzte. Surflehrer nahm ich mir keinen, ich kam eh sofort mit ein paar von den vielen zum Teil echt sehr sehr guten Surfern ins Gespraech und so bekam ich gute Insidertipps. Fuer zwei Stunden bekam mich niemand mehr aus dem Wasser raus +hehe+ Es hat voll viel Spass gemacht, auch wenns mich ein paar mal ziemlich gscheit einigwutzelt hat +ggg+ Gegen Ende hab ichs ein paar Mal gschafft die Welle zum optimalen Zeitpunkt zu erwischen und annaehernd in eine stehende Position zu kommen, nur leider war dies nicht von langer Dauer bis ich das Gleichgewicht verlor und ich aufgrund der Geschwindigkeit, die mein Surfbrett auf einmal bekam, im hohen Bogen ins Wasser fiel. Egal ich glaub das braucht einfach Zeit und viel viel Uebung, war ja das erste Mal +g+ und ich glaub mich hat der Ehrgeiz gepackt meine Surfkenntnisse waehrend des kommenden Jahres auszubauen!

Am Samstag unternahm ich mit dreien meiner Spanischschule, Kim Tiffany und Sven (aus Belgien) einen Ausflug nach Masaya, das ist eine Stadt die direkt an einem ehemaligen Vulkan gebaut wurde und beruehmt fuer seine Maerkte mit viel Kettchen, Ringen, Keramik und anderen typischen mittelamerikanischen handgefertigten Schmuckstuecken ist. Ausserdem besuchten wir einen Aussichtspunkt an dem man einen mit Wasser gefuellten Krater (schaut jetzt aus wie ein riesengrosser See) und in der Ferne einen weiteren Vulkan sehen kann. Das faszinierende an diesen Maerkten ist die Vielfalt der Farben, die einem ueberall begegnen.

Samstag Abend gings auf zur naechsten Fiesta. Carlos, mein Gastbruder, Johanna und ich (Sandra wurde leider krank) stellten den kommenden Abend unter das Motto >>Tanzen, tanzen, tanzen was das Zeug haelt. Und so wars dann auch. Zuerst probierten wir den beruehmten Rum aus Nicaragua und anschliessend gings bis am Morgen auf die Tanzflaeche. Man glaubt es kaum, wie viele Strandbars, Tanzlokale (natuerlich fast alles im Freien) und junge Leute unterschiedlichster Herkunft diese kleine Stadt zu bieten hat. Tja feiern kann man hier wirklich zu genuege und man merkt gar nicht wie schnell die Zeit vergeht.

Dann war auch schon Sonntag und es war Zeit zum Relaxen am Strand und Hausuebung fuer die Schule zu machen. Der Unterricht ist echt sehr intensiv und ich hab fuer eine Woche schon ziemlich viel gelernt, meine Lehrerin, sie heisst uebrigens Xachilt, wohnt in der benachbarten Stadt Rivas und ist 27 Jahre alt, meint dass ich sehr schnell lerne und wir haben immer was zu lachen.

Sodala die zweite Woche in Nicaragua hat nun fuer mich begonnen und ich muss sagen wenn ich so zurueckblicke hab ich schon ziemlich viel erlebt. Ich fùehl mich nach wie vor sehr wohl und geniesse das Leben auf der Sonnenseite +hehe+

Ich melde mich bald wieder mit weiteren Erzaehlungen und Fotos.

Hasta luego

eure Verena

Montag, 14. Dezember 2009

hola :)

Endlich angekommen +hehe+ Seit gestern Mittag bin ich im Land der tausend Vulkane gelandet. Eigentlich sollte ich ja schon Sonntag Abend hier sein, doch die Anreise mit Iberia erwies sich als etwas schwierig. Ein paar Stichworte zur Erklaerung: Schneesturm in Muenchen - verspaeteter Abflug, verspaetete Ankunft in Madrid usw. Den Anschlussflug in Madrid habe ich gerade noch geschafft, habe einen Sprint von Gate zu Gate hingelegt und bin somit gut nach San Jose (Costa Rica) gekommen. Wow das war ein Flug, 11 Stunden im durch die Luefte. Leider hat das Flugzeug die Verspaetung nicht mehr aufgeholt und somit habe ich meinen Anschlussflug in San Jose verpasst. Zum Glueck hatten noch einige andere das gleiche Problem, wie ich und die Fluggesellschaft hat uns automatisch umgebucht, ein Hotel inkl. Taxi, Abendessen und Fruehstueck besorgt und so war alles halb so schlimm. Also habe eine Nacht in Costa Rica verbracht, einige Maedels aus El Salvador kennengelernt und einen netten Abend verbracht. Sonntag Vormittag gings dann per Direktflug weiter nach Nicaragua :) Hat soweit alles geklappt und Tini (Phzsiotherapeutin aus Niederoesterreich, die schon seit einem Jahr in Nica ist) abgeholt. Somit war ich gut gelandet und hatte nur noch ein kleines, grosses Problem. Da ich ja in Costa Rica uebernachtet hab musst ich mein Gepaeck mitnehmen um anschliessend vor dem Flug nach Nica wieder einzuchecken. Nur leider bekam ich nur eines meiner zwei Gepaeckstuecke......mein Rucksack fehlt bis jetzt ggggg. Hab aber schon alles organisiert und er wird mir morgen nachgeliefert. Der ist wohl irgendwo auf der Strecke geblieben! So nun schluss mit dem Gepaeckproblem.

Bin also Sonntag Mittag in Nica angekommen, Tini hat mich abgeholt und wir sind nach San Juan del Sur gefahren. Tini verbringt dort gerade ihr descanso (wochenende) Sind gleich zu meiner Sprachschule, wo mich die Direktorin schon freudig erwartet hat. Sie hat mich ein Haus weiter zu meiner Gastfamilie gebracht, mir noch einige Dinge erklaert und dann wars geschafft. Erschopft von der langen Reise, ueberwaeltigt von den vielen Eindruecken und sehr sehr hungrig. Zu meiner Gastfamilie: ich hab noch nicht ganz genau herausgefunden wie viele Personen wirklich in diesem Haus wohnen weil mir staendig jemanden Neuen aus der Familie vorgestellt bekomme aber ich kann nur sagen dass alle super freundlich zu mir sind. Lucia und Miguel sind die Grosseltern, Cecilia ist die Tochter von Lucia und ihr Mann ist Eduardo, deren Kinder heissen Sandra und Giovanni und noch ein Junge (hab den Namen vergessen), Sandra hat wiederum einen kleinen Sohn (ist 1 Jahr und 3 Monate) namens .... oje oje der ist mir auch grad entfallen. Und Sandras Ehemann wohnt auch noch im Haus. So das waren mal alle die ich mir gemerkt hab. Hab ein eigenes Zimmer mit Bad und Ventilator (den braucht man sehr dringend--- es hat geschaetzte 30 grad, auch in der Nacht) So nun zu gestern, habe erst mal ausgepackt, ein bisschen mit der Oma gequatscht und mich danach mit Tini am Strand getroffen. haben dort die Abendsonne genossen und den Sonnenuntergang bewundert. So ca um 18:00 wurde es dann schon langsam dunkel und Tini hat mich zurueck zu meinem neuen Zuhause begleitet. Dort bekam ich dann typisches Nica Essen >> Reis mit Bohnen, gebratenen Kaese und gebratene Bananen. Habe zuvor beim Kochen und spaeter auch beim Abspuelen geholfen und versucht soviel als moelgich zu verstehen das gesprochen wurde. Spaeter am Abend, ich wollte eigentlich schon ins Bett gehen, da mich die Hitze sehr muede gemacht hat, hat mich Lucia die Oma zu einem Umzug in der Stadt mitgenommen......man muss sich das so vorstellen: ein weisses Auto mit Ladeflaeche, darauf eine Marienstatue und viele Blumen, und dahinter viele viele Menschen. Ausserdem wurde Trompete und Trommel gespielt und Feuerwerk geschossen. So gings durch die ganze Stadt bis zur Kirche wo die Statue feierlich abgeliefert wurde. Nicas feiern speziell in der Weihnachtszeit sehr viel, da wird mich sicher noch einiges erwarten. Anschliessend bin ich dann erschoepft aber gluecklich und zufrieden in mein Bett gefallen.

Heute frueh hat mein Sprachkurs begonnen, hab eine total nette Lehrerin und ich glaub da werd ich sehr viel lernen. Nach vier Stunden Lernen im Freien (der Klassenraum ist eine Terasse) ging ich zurueck zu meiner Familie und bekam Mittagessen. Inzwischen sind zwei weitere Maedels angereist, Sandra und Johanna aus Schweden, die fuer diese Woche bei der Familie bleiben (kommen gerade aus Costa Rica und nutzen San Juan del Sur auch fuer einen Sprachkurs und um Surfen zu lernen) Apropro Surfen -- Donnerstag Nachmittag fahre ich mit den anderen Schuelern aus der Sprachschule zum naechstgelegenen Strand zum Surfen. Am Hausstrand von San Juan del Sur sind die Wellen etwas zu niedrig bzw. das Surfen auch untersagt. Morgen Nachmittag gehts auf zum einem Ausflug mit Pferden und Mittwoch Nachmittag wird gemeinsam gekocht. Also volles Programm :)

Heute werd ich mich noch an den Strand legen (leider noch ohne Bikini, da dieser im andren Rucksack ist gg) und den restlichen Tag mit Tini und den beiden Schwedinnen verbringen.
Fuer den Abend haben wir noch etwas ganz Besonderes vor >> Im Moment schluepfen gerade tausende von Schildkroeten, Es gibt in der Naehe einen Strand an den man mit einer Gruppe von leuten fahren kann um dieses Ereignis zu beobachten. Soll total beeindruckend sein, wenn tausende von ca 10 cm grossen Schildkroeten wie in einer Herde vom Strand ind Wasser krabbeln. Bin schon total gespannt und werde euch natuerlich ausfuehrlich berichten.

Noch einmal zu der Stadt San Juan del Sur, es wirkt eigentlich wie ein groesseres sehr sehr buntes Dorf, es besteht aus vielen kleinen Huetten die aneinandergereit sind, bunt deswegen, da sie in vielen verschiedenen Farben gestrichen sind. Am Strand selbst sind viele kleine Restaurants uns Bars eingesaeumt von Palmen, Es sind staendig Menschen unterwegs (alt bis jung) und man wird stanedig gegruesst. Touristen sind auch sehr viele hier-- viele in meinem Alter aus der USA, Kanada, Schweden, etc. Die meisten kommen hierher um zu surfen.

Ich werd bald Fotos hochladen, damit ihr euch alles besser vorstellen koennt.

Dann sag ich !Hasta luego! (bis bald)
eure Verena

P.S.: an meine Family -- hab jetzt ein Handy -- Nummer: +50584439429