Samstag, 13. August 2011
Hallooo ihr Lieben ;)
Mittwoch, 27. Juli 2011
FOTOOOOOS
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| Immer was los ;) .. Bilder aus meinem Alltag |
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| Ein Regentag am Meer....Action pur |
Dienstag, 26. Juli 2011

Hola a todos!!!!!
Wahnsinn wie die Zeit vergeht, mir kommt vor ich bin erst vor Kurzem in unser kleines Haeuschen in Moyogalpa eingezogen, doch mittlerweile liegt das auch schon mehr als ein halbes Jahr zurueck. Ein Grund warum man nicht richtig mitbekommt wie schnell die Zeit vergeht ist dass es hier bis auf den Wechsel von Trocken- auf Regenzeit keine sichtlichen Veraenderungen der taeglichen Umgebung, der Natur gibt. Es ist immer warm, heiss Sonne scheint und dunkel wird’s das ganze Jahr kurz nach 6 Uhr abends.
Dann schau ich auf den Kalender und denk mir grad ward ihr noch eingeschneit und habt den Winter genossen und jetzt ist der Sommer schon wieder im vollen Gange.
Wie schauts grad so aus zu Hause? Heisse schoene Sommertage oder meints der Sonnengott nicht so gut mit euch?
Hier stecken wir gerade mitten in der Regenzeit. Alles ist gruener als gruen, Blumen spriessen und wenns dann wieder mal einen Regenguss gibt, kuehlts mal fuer ein paar Stunden ab bis die Temperaturen wieder nach oben rasen und durch die hohe Luftfeuchtigkeit die Schweissporen in Extraeinsatz kommen.
Bin zwar wirklich schon sehr gwoehnt an das durchgehend heisse Klima doch hin und wieder wuensch ich mir einen eiskalten verschneiten Tag, eine Tasse Tee, ein dickes Federbett und Wollsocken..
Wenn ich meine Wochenenden bei den Kindern im Kinderdorf verbring, geniess ich es so richtig zumindest abends lange Hose, Pulli und geschlossene Schuhe anzuziehen. Die Region Jinotepe, wo sich das Kinderdorf befindet liegt etwas hoeher und deshalb sinken die Temperaturen zumindest jetzt in der Regenzeit etwas und man wundert sich direkt wie kaelteempfindlich man ploetzlich ist.
Bin ich ja schon gespannt, wie das wird, wenn ich dann wieder zu Hause bin, Jahreszeiten, Kaelte, Schnee und so weiter.
Sodala was gibt’s zu berichten aus den letzten Wochen und Monaten. Mal sehen, ist ja schon wieder etwas laenger her, als ich das letzte Mal an euch geschrieben habe.
In letzter Zeit hab ich Fotos von dem gemeinsamen Urlaubstagen mit Claudi und Margit hochgeladen sowie von unserem Kurztrip in die Staaten.
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| Urlaub mit meinen Maedels ;) |
Ein paar Gedanken zum Urlaub mit meinen Maedels
War so richtig schoen nach so langer Zeit jemanden aus der Heimat begruessen zu koennen und genau die Orte, Menschen und Lebensumstaende zu zeigen die fuer einem selbst nun schon seit eineinhalb Jahren Heimat bedeuten. Margit und Claudi haben sich tapfer gegen die Moskitos geschlagen, Claudi waghalsig gegen Parasiten gekaempft, wir haben mit vereinten Kraeften die Hoehen der Vulkane erzwungen, gemuetliche Stunden am Strand genossen, die Nicatanzkultur ausgekostet, die vielen Kids kennengelernt und und und
Die zwei Wochen waren reichlich ausgeplant und konnten die Zeit gemeinsam gut nutzen um Tratsch und Klatsch der vergangen Jahre nachzuholen.
Danke noch mal an euch zwei, dass ihr diesen laaaaaaaangen Weg auf euch genommen habt, um mich hier auf der andren Seite der Welt zu besuchen und das alles kennenzulernen, das mich taeglich mit einem Laecheln den Tag beginnen laesst.
Nach den freien Tagen war ich wieder so richtig ausgeglichen und konnte mich mit neuer Energie in den Arbeitsalltag stuerzen, wenn auch nur fuer wenige Tag, denn dann stand unser
Kurztrip in die Staaten …an
… Bis wir wirklich im Flugzeug sassen und Nicaragua das erste Mal nach eineinhalb Jahren unter uns liessen, hab ich es nicht realisiert, dass ich in ein paar Flugstunden mit einer ganz und gar anderen Welt konfrontiert werde.
Mit reichlicher Verspaetung sind wir so ca. um 3 Uhr morgens in Chicago Midway gelandet, wo uns Megan und ihr Bruder Greg schon sehnsuechtig erwarteten.
Vom Flughafen gings also fruehmorgens noch eineinhalb Stunden weiter suedlich nach Rockford, Illinois, der Heimatstadt von Megan und ihrer Familie. Vollkommen aufgekratzt verspeissten wir auf der Autofahrt den ersten Apfel seit langer langer Zeit und quatschten non-stop mit Megan, die wir nach dem Ende ihrer Voluntaerszeit ja auch fast ein Jahr nicht mehr gesehen haben.
Endlich angekommen im Elternhaus von Megan fielen wir vor Muedigkeit nur noch so ins Bett und schliefen wie Prinzessinnnen bis am naechsten Morgen. Wie Prinzessinnen in einem Prinzessinnen-Bett – dicker Decke so richtig vielen Poelstern und und und (keine Moskitos, verdunkelte Fenster so dass man laenger als wie bis 6 Uhr frueh schlafen kann …)
Das erste grosse Highlight am naechsten Morgen war die heisse Dusche….. WOWOWOWOW ich wollte die Dusche fast nicht mehr verlassen, konnte mich gar nicht mehr erinnern was das fuer ein Genuess es ist sich mit heissem Wasser zu duschen +hihihihihihi+
Gut bei uns auf der Insel waere heisses Wasser zum Duschen eine reichliche Dummheit aufgrund der Hitze, aber hat doch so richtig gut getan das mal wieder erleben zu duerfen.
Auch in den kommenden Tagen wurden wir sagenhaft verwoehnt. Guuuuutes Essen, Erdbeeren, Schoko, Himbeeren, Wein, Kaese, Torten, Lachs und viele andre vorzuegliche Speissen, mega Burger und reichlich Chips, Ketchup, Mayo haben natuerlich auch nicht gefehlt. Megan betonte jedoch immer wieder also Normalzustand ist das besondere exklusive Essen dann doch nicht… aber man heiratet ja nur einmal im Leben +hehe+
Habe mich in diesem ploetzlich so fremden Ambiente gefuelt wie im Leben der Schoenen und Reichen und dann die Hochzeit .. so wie im Film. Ein Tag zuvor Maedlslunch, am Abend Dinner mit der ganzen Family und Trauzeugen und am Samstag dann der grosse Tag der Hochzeit.
Nadine und ich uebernachteten bei Freunden von Megan in einem riesengrossen Haus wo die Hausherrin daurauf bestand dass doch jeder sein eigenes Zimmer mit Doppelbett beanspruchen muesste. Um uns die Zeit bis zum Nachmittag und er Hochzeitsmesse zu vertreiben fuehrte uns Aileen durch Rockfort, erzaehlte uns den Tratsch und Klatsch des Staedtchens, ging mit uns Shoppen … bis wir uns schlussendlich fuer das grosse Fest fertig machten.
Die Messe feierten wir in der nahgelegenen protestantischen Kirche. Alles war schoen mit Blumen geschmueckt, Ein Pianist sorgte fuer musikalische Unterhaltung, und dann gings auch schon los. Zuerst wurden so um die 180 Gaeste von den Bruedern Greg und Brian zu ihren Plaetzen geleitet bis dann die Trauzeuginnen und Trauzeugen Eintritt nahmen (natuerlich alle mit abgestimmten Kleidern und Anzuegen). Als Megan auf der Bildflaeche erschien blieb allen die Luft weg. Soo wunderschoen mit ihrem weissen eleganten Kleid mit ewig langer Schleppe.
Nach dem Jahwort und vielen Freudentraenen der Braut und einiger Gaeste verliessen wir unter Seifenblasenregen die Kirche und versammelten uns im Countryclub auf der Terrasse eines Restaurants und blickten voller Vorfreude den Fluss abwaerts, wo auch schon das stolze Brautpaar inkl. Trauzeugen mit dem Boot anlegten.
So gings dann weiter mit froehlicher Heiterkeit.. gutes Essen, Wein, das Tanzbein wurde geschwungen bis dann alles so muede waren und die Party zu Ende ging.
Ein Detail muss ich anmerken. Also durch das dass ich nun schon seit ziemlich langer Zeit die Partys aus der Welt der Latinorhythmen gewoehnt bin, empfand ich die tanzenden Geschoepfe als sehr steif, wenns um Hueftschwung geht +hehehehe+
Tanzen gehen in Nicaragua bedeutet dann doch was andres und hat vor allem mehr Leben und Leidenschaft.
Die kommenden 2 Tage verbrachten Nadine und ich mit Megan und Ryan, Familie und Freunden der zwei Brueder am Lake Geneva. Megans Eltern haben dort ein Ferienhaeuschen und so war endlich chillen angesagt. Gingen ausserdem Motorbootfahren (inkl. Wasserschi, Wakeboard und Tube- so ein Luftding wo man dirn sitzt und sich ganz fest festhalten muss), spazieren, hatten viel Zeit, um mit Megan und Ryan zu tratschen .. das ist auf der Hochzeit dann doch etwas zu kurz gekommen +hihi+
Und als grosses Highlight feierten wir den 4. Juli und genossen ein atemberaubendes Feuerwerk. Der Lake Geneva ist der See wo allllllle reichen Leute aus Chicago ihre Schloesser stehen haben. Der See ist umrundet von Villen, Burgen, Hauesern, die man eher Palaeste nennen sollte, doch diese Prachtbauten werden ausschliesslich aus Ferienhaeuser genutzt. Jeder Grund hat seinen eigenen Steg mit mindestens einem Motroboot und zwei JetSkis. Tja dieser Anblick hat mich dann ganz und gar aus meiner zur Zeit herrschenden Realitaet geworfen. Aber wie gesagt man kann diese zwei Welten nicht vergleichen, sie sind zu verschieden.
Nach ausreichenden erholenden Stunden stand schon fast wieder die Heimreise vor der Tuer. Den letzten Tag nutzten wir dazu Chicago DownTown kennenzulernen. Ein Freund von Brian setzte uns in der Grosstadt ab und mir blieben schon mal gleich die Augen offen stehen. Ein Riesenhochhaus neben dem andren, Hoehen die schwer zu erahnen sind, so viele verschiedene Menschen die durch die Strassen zischen, Shoppingmeilen mit H&M, Starbucks, MCDonalds, Zara, Forever 21 usw. Der schoene Lake Michigan und die vielen Wasserstrassen die durch die Stadt fliessen, ein wunderschoener Milleniumspark der nur so zum Leute beobachten einlud, etc.
Nadine und ich machten eine Bootstour und liessen uns ein bisschen ueber die Geschichte Chicagos und seiner enormen Bauten erzaehlen, gingen shoppen (haette ja alles kaufen koennen hihihi), genossen es einfach nur im Park zu sitzen und die vielen verschiedenen Kulturen von Menschen wirken zu lassen und gegen Abend gingen wir mit einem Anwalt den wir auf der Hochzeit kennengelernt haben in ein typisches Afterworklokal Abendessen.
So ging unser Ausflug in eine so ganz andere Welt zu Ende, wir fuhren noch am gleichen Abend zum Flughafen, schliefen ein paar Stunden auf den Baenken bis wir dann um 4 Uhr Morgens einchecken konnten und wir abhoben in Richtung Heimat.
Die 5 Tage in den Staaten waren einfach der Wahnsinn so viele neue Eindruecke, haben viele liebe Menschen getroffen, die sich um uns gekuemmert und uns verwoehnt haben, viel Action von frueh bis spaet und eine Hammerabwechslung erlebt.
Wo wir dann wieder am Miniflughafen in Managua gelandet sind, aus dem Flughafengebauede raus und uns schon wieder die Taxifahrer umgerannt haben mit lautem Geschrei --- Celitas bonitas a donde van a donde van?? So wie uebersetzt--- ihr huebschen weissen Maedchen wo geht ihr hin? .... habe ich gewusst sodala ich bin wieder hier +gggggg+
Das was in den Staaten echt angenehm war, ist dass wir einfach nicht aufgefallen sind, weil dort ja so viele verschiedene Kulturen am gleichen Ort leben. Hier in NIca ist man als Cela immer was Exotisches, das aendert sich auch nach eineinhalb Jahren auch nicht.
So das wars mal mit dem Geplausche, ich will euch ja auch nicht ueberforden.
Nur noch kurz....
Im Proyecto Samaritano laeuft soweit alles ganz gut. Haben jetzt schon einen Physiotherpeuten gefunden der nach uns das Projekt uebernimmt und so unserer Arbeit mit viel Eifer weiterfuehren kann. Ist ein super Netter, heisst Manuel ist so um die 30 Jahre alt und hat physiotherpeutisch gesehen einiges auf Zack. Er hat schon in einigen Krankenhauesern mit Kindern gearbeitet und bringt so ein gutes Paket an Kenntnissen mit.
Da es in Nicaragua keine Ergotherapeuten gibt, werde ich Manuel genauestens einschulen und einen gorssen Teil dessen beibringen, was ich meine taegliche Arbeit mit den Kids nenne.
Es gibt auch noch einen grossen Wechsel. Nadine hoert ab September mit der Arbeit im Projekt auf und somit faengt Manuel schon ab September an halbtags zu arbeiten. Somit habe ich bis Weihnachten Zeit ihn auch ergotauglich zu machen, um dann im neuen Jahr die Arbeit endgueltig zu uebergeben.
Kurz noch aus dem Kinderdorf:
Bin immer noch jedes zweite Wochenende mit Herz und Seele bei den Kids in Jinotepe... in letzter Zeit so gar oefter und laenger als ich muesste, weil ich sie einfach so lieb habe. Mit meinen 14 kleinen Jungs aus meinem Haus mache ich regelmaessig Pijamaparties und alle reissen sich darum neben mir zu schlafen und moeglichst viele Videos anzuschauen. Meistens ists dann so dass wir zu zehnt auf einer, meiner Matratze schlafen +hihihihihihi+ und ganz lange aufbleiben, Polsterschlacht inklusive.
Vor Kurzem waren wir gerade mit den Kids am Meer in San Juan del Sur, da Ferien waren .. ein Wahnsinnsausflug. Es hat zwar wie nichts geregnet, aber das macht den aufgeweckten Geistern natuerlich gar nichts aus. Wir haben sie nach vielen Stunden richtig aus dem Wasser zerren muessen +hihihihihihihi+
So ist im Haus bei den Kids immer was los. Ein schon etwas aelterer Junge (20) kam vor Kurzem zu mir und hat mich gefragt, ob ich ihm nicht ein bisschen deutsch beibringen moechte... ich hab gemeint gut wenn du fleissig uebst dann gibts jetzt jedes Mal, wenn ich komme einen Deutschunterricht. +hihi+ Chember, so heisst er, ist von der Atlanktikkueste und erst seit Kurzem im Kinderdorf. Seine Muttersprache ist Miskito, die Sprache, die der Grossteil der Bevoelkerung der Atlantikkueste spricht. Somit werde auch ich ein bisschen zum Miskitosprechen beginnen, weil Chember gemeint hat, wenn ich eine gute Deutschlehrerin bin, dann muss er sich auch als Sprachlehrer ueben.
Soooo aber jetzt wirklich, werd euch bald noch ein paar Fotos von den Kids und meiner Arbeit hochladen
Hab euch liieb
Liebe Gruesse Verena
Montag, 16. Mai 2011
17. ANIVERSARIO
NPH Nicaragua wird 17 Jahre alt und feiert was das Zeug haelt.
Grosses Mannschaftsturnier mit dem Motto -- Hauptsache dreckig und nass --
Tanzbattles
Praesentationen unsrer Kinderdorfstars
Party bis in die fruehen Morgenstunden
und und und ... Fotos sagen mehr wie Worte ;)
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| 17* Aniversario...der wohl emotionsreichste Tag des Jahres |
Samstag, 7. Mai 2011
Hoooola
Bin am Dienstag aus dem wohlverdienten Urlaub zurueckgekehrt und haben wieder gut mit der taeglichen Arbeit gestartet.
War ein super Urlaub, danke an euch alle Michi, Gasi, Christian, Karina und Peter, dass ihr die lange Reise auf euch genommen habt um die Nadine und mich in unserem kleinen Paradies zu besuchen.
Danke fuer die vielen Mitbringsel--- Fotos von den Kids mit den Klamotten, Spielsachen, Kuscheltieren folgen bald ;)
damit alle Daheimgebliebenen auch ein bisschen an all den vielen Urlaubserlebnissen teilhaben koennen -- FOOOOTOOOOS
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| (; vacaciones, vacaciones ;) |
Ich glaub Fotos und Bildbeschreibungen schildern ziemlich gut was wir alles erlebt haben.
Nach zwei Wochen Urlaub hab ich mich schon wieder richtig auf unser kleines Zuhause auf der Insel gefreut. Im Urlaub konnt ich mal so richtig viel Energie und Kraft sammeln um jetzt wieder mit groesstem Elan durchzustarten. Nadine und ich haben neue Plaene und Ziele fuer die kommende Zeit aufgestellt und haben somit wieder jede Menge zu tun.
Melde mich bald wieder mit Neuigkeiten ;)
Viel Spass mit den Fotos
eure Verena
Donnerstag, 7. April 2011
Samstag, 19. Februar 2011
Ein Lebenszeichen
Da kann man so richtig Dampf ablassen und es tut ungeheim gut.
Abends wurde dann Pizza, Kuchen und Fruchsalat gegessen und ich strahlte übers ganze Gesicht als mir Nadine ein T-Shirt schenkte, selbst bemalt mit unserem voraussichtlich neuen Logo für unser Proyecto Samaritano.
Wochenendmaessig haben wir es uns bis jetzt ziemlich gut gehen lassen, Festivals in Granada, Seele baumeln lassen an Traumstraenden wie Playa Gigante, surfen, sonnen oder einfach nur die Ruhe auf der schoenen Insel Ometepe geniessen, mit den Nachbarn quatschen, Radl fahrn, Freunde besuchen oder einfach mal nix tun. Seit Anfang des Jahres ist die neue Voluntaerin, Lilli, Ergo aus der Steiermark im Lande und wir verstehen uns so richtig gut. Seit dem machen Nadine, Lilli und ich im Dreierpack an den Wochenende Nicaragua unsicher ;)
Die Kids kommen 2 bis 3mal pro Woche mit ihren Eltern zur Therapie, die Türen schliessen wir Nachmittags um 4 oder 5.
Nadine und ich sind ständig am Ausprobieren und lernen so jeden Tag vom Anderen und testen alle neuen Ideen aus, die uns in den Sinn kommen.
Ich fahr immer ins Nachbardorf Los Angeles um Wayner, den 14-jährigen Autismusjungen, von dem ich mittlerweile auch Taufpatin bin, Alex den achtjährigen Jungen mit Down Syndrom und Rosita Angelica, die 16-jaehrige starke Epileptikerin mit geistiger Behinderung zu betreuen. So hab ich die Möglichkeit die Familie im Ganzen und die sehr individuellen Umstände zu Hause in die Therapie einzubeziehen um genau dort anzusetzen, wo Kinder und Familie Unterstützung brauchen.
Hausbesuche sind so und so bei allen unseren Kindern von Zeit zu Zeit geplant, um einfach das familiäre Umfeld noch genauer kennenzulernen und das Leben dieser oft sehr einfach lebenden Familien besser zu verstehen.
So arbeiten Nadine, ich, die Mütter, Väter, Geschwister gemeinsam mit den Kids, wir bilden ein großes Team und ziehen alle am gleichen Strang.
http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=TIW&page=zeitung.php%3Fpage_id%3D279
Uebrigens ....... wir haben unseren ERSTEN GEBURTSTAG des Projektes gefeiert, 10. Maerz 2011 war der magische Tag. Haben fuer den 11. Maerz Jung und Alt unseres Projektes eingeladen, viele gute Dinge zum Essen gemacht, einen kleine Fortbildung ueber gesunde Ernaehrung gehalten und so wurde der Tag zum grossen Erfolg. Die Muetter lauschten interessiert unseren Worten und arbeiteten so gut wies ging beim Fragen beantworten mit waehrend die Kids unseren Therapieraum regelrecht auseinandernahmen, spielen, ausraemen, Dinge werfen............
Es hat unglaublich Spass gemacht ;);)
Übrigens die Milkaschoki haben sie mit größtem Genuss verspeisst und um den Gameboy den mir Mama geschickt hat, gibt es regelrechte Prügeleien +ggg+
Sonntag, 16. Januar 2011
Ein Neues Jahr auf nicaraguanischen Boden
... ist zwar schon ein bisschen spät aber wünsch euch allen a GUATS NEUS'...
Ich hoff ihr seid alle gut rüber grutscht ins neue Jahr und habts den Jahreswechsel ausgiebig gefeiert.
Nachdem Nadine und ich vor Weihnachten unsere Rucksaecke gepackt haben und uns auf den Weg nach Jinotepe ins Casa Padre Wasson zu unseren Kindern machten verlebten wir eine wunderschoene, emotionale und aufregende Zeit und starteten so mit vollstem Tatendrang ins neue Jahr 2011.
Weihnachten - viele strahlende Kinderaugen, Pinata, Theatervorführung, gutes Essen und Geschenke alle...
Ein Weihnachtsfest wie es im Buche steht. am 24. laueteten schon früh die Wecker im ganzen Hause um alles festlich vorzubereiten, die letzten Kaertchen zu schreiben, Geschenke einzupacken und sich selbst so herauszuputzen, dass man hübsch zurechtgemacht rechtzeitig zur Messe im großen Freiluftfestsaal einzutreffen.
Den Nachmittag vor dem Beginn des großen Festes widmenten wir uns Volunteers und wir feierten mit einem lustigen Wichtelwürfelspiel schon vorzeitig Weihnachten..Geschenke wurden erwürfelt, gestohlen, entzogen, weitergegeben und mit viel Kraftaufwand zurueckergattert. Zum Schluss hatte dann doch jeder ein paar Kleinigkeiten und wir begaben uns wieder unter die Kinderscharen.
Der gesegnete Abend begann mit einer Messe, es folgte ein Theaterstück und anschließend endlich das typische Festtagsessen "Nacatamales" (Reis, Fleisch, Tomaten, Maismasse, Paprika zusammengebunden und verpackt in Platanoblätter und lang gekocht) dazu heißen Kaffee nach Nica-Art, c.h. ZUCKERLSÜÜÜÜÜß...
Mit vollen Magen war Bewegung angesagt, nach und nach wurden Pinatas aufgehängt, gelaufen, getanzt, mit einem Stock hart geschlagen und wenn dann die mit Süßigkeiten gefüllte Pappfigur endlich zu Boden fiel hieß es nur noch -- LAUFT, SPRINGT, KÄMPFT, und schaut was ihr kriegen könnt.
Wie immer ein HEIDENSPAß!!!!
Langsam wurde es also auch Zeit für die Geschenke. Jedes Kind wurde einzeln aufgerufen und bekam einen Sack, eine Tasche voller Kleidung, Spielzeug, Stofftiere, etc. als Krönung wurden jedem, sogar uns Volunteers und Tíos purpurnrote Äpfel überreicht. Langsam wurde es spät, die Kleinsten schliefen bereits engumschlungen mit ihren Geschenken am Boden ein und somit wurde es höchste Zeit fürs Bettchen.
Es war ein wunderschönes, emotionales Fest im Kreise der großen Familie, doch denkt nicht, dass ich nicht etwa an die Heimat gedacht hätte. Durch das, dass es für mich nun schon das zweite Weihnachten auf nicaraguanischen Boden weit weg von dem was ich mein Zuhause nenn, wurde ich an diesem Abend doch sehr nachdenklich und habe euch meine kleine Familie meine Freunde – all die lieben Menschen, die ich zurükgelassen habe, das kalte, verschneite schöne Tirol, die Weihnachtskekse, den echten Christbaum und die Mitternachtsmesse auf dem Höttinger Bild schon ganz schrecklich vermisst.
Nach einem langen aufregenden Abend war am 25. erst mal ausschlafen und ausruhen angesagt. Du kommenden Tage vergingen wie im Flug, es standen diverse Aktivitäten, wie Schnitzeljagd, das heißgeliebte Fußballspielen, gemeinsames Basteln, Slacklinen, Sandspielen od. Sandschlacht, wenn man so will, OpenAir-Filmschauen bei Nacht oder Spieleabende auf dem Programm. Von Tag zu Tag verließen uns mehr und mehr Kinder, da sie zu ihren Familien fuhren, um dort den Rest der Ferien zu verbringen.
So blieb ein kleines Grüppchen von etwa 40 Kids zurück, um gemeinsam den heißersehnten Jahreswechsel gemeinsam ausgiebig zu feiern.
Für den 31. organisierten wir Volunteers eine Schatzsuche der Superlative. Es wurden vier Mannschaften geformt und schon gings an Gesichter bemalen, Kampfparolien auszudenken, Plakate und Fahnen zu konstruieren. Nach kürzester Zeit marschierten vier Gruppen, die vor Kampfgeist und Tatendrang nur so sprühten. Wie es sich für eine Schatzsuche so gehört wurde genauestens gesucht auf alle Hinweise geachtet, Rätsel gelöst, Aufgaben gelöst, Wettkämpfe bestanden, gerannt, geschrien und zusammen die einzelnen Teile der Schatzkarte ergattert. Vom Wassertransportieren ohne Gefäße und Hilfsmittel vom Sportplatz berauf zu den Häusern und wieder zurück, um die Töpfe möglichst voll zu füllen bis zu schwierigsten Matheaufgaben, Pantomimespielen, Um-die-Wette-Balancieren, Holz sammeln und Turm bauen, Schreien um die Wette war alles dabei. Die tapferen Piraten haben sich so ziemlich verausgabt und die drei Stunden der spannenden, heißen Suche wurden zu einem HEIDENSPAß.
Während der Wettkämpfe konnten sich die einzelnen Mannschaften Goldtaler verdienen und die einzelnen Teile der großen Schatzkarte gewinnen. Zum Schluss wurde Teil für Teil aneinerandergesetzt und somit war schnell klar, wo die Schatzkiste versteckt war. Der ganze Clan kratzte noch einmal die letzten Kräfte zusammen und es wurde losgerannt und das Gebüsch und Gestrüpp durchforstet – Gratulation der Schatz war gefunden, Auf-die-Plätze-fertig-Looooos aufgerissen, ausgepackt….und was fanden die hochgespannten Piraten vor????
Blätter, Steine, Laub…..und einen Brief!!!!! Einer der größeren Jungs ergriff das Wort und verkündete den heißersehnten Schatz----- Wir fahren alle gemeinsam in den ZOOOOOOO und außerdem könnt ihr euch mit den ergatterten Goldtalern eure Überraschungssäcke mit Süßem und Sauren sowie Coca Cola kaufen!!!
Somit waren alle glücklich und zufrieden und wir ernteten viele Umarmungen und Dankesworte der Kids und Tios!
Der letzte Tag im Jahr verging so aufregend und schnell, für den Abend putzten wir uns hübsch heraus und wieder versammelten wir uns in unserem großen Frei-Luft-Festsaal. So wie auch zu Weihnachten gab es eine schöne Messe, ausreichend Piñatas und gutes Essen. Außerdem wurde um die Wette getanzt, Fotos der Highlights des vergangen Jahres angeshaut und gemeinsam in einem großen Sitzkreis erlebte Geschichten erzählt, Danksagungen gemacht und Hoffnungen und Wünsche für das kommende Jahr ausgetauscht. Im Handumdrehen war es dann schon kurz vor Mitternacht und wir eröffneten mit den Bergen von Holz, das während der Schatzsuche gesammelt wurde das große Lagerfeuer, der Countdown wurde lauthals heruntergezählt und rechtzeitig um 00:00 worfen wir den „Viejo“, (menschengroße Stoffpuppe gefüllt mit Stroh und Krachern) ins Feuer, zündeten Sternspritzer und Miniraketen an, um so das neue Jahr feierlich Willkommmen zu heißen. Ich fordete meine liebe Nadine zum Neujahrswalzer auf und eine feste Umarmung nach der andren folgte. Emotionaler hätte es wohl nicht ablaufen können. Das Jahr 2011 kann also beginnen……….
Nachdem die Kids um etw. halb 2 ins Bett gingen steuerten ein paar Volunteers und Arbeiter einen etwas versteckten Platz am Eingang vom Kinderdorfgelände auf, um noch ein bisschen weiterzufeiern. Nadine und Tom, unser derzeitiger lieber Mitbewohner hatten eine grandiose Idee und so erklommen die beiden, Antonia und ich bei tiefster Nacht den 30 Meter hohen Wasserturm und gönnten uns bei unglaublichen Sternenhimmel ein Schlücken und stießen auf ein weiteres unvergessliches Jahr in unserer zweiten Heimat Nicaragua an.
Den Neujahrstag genossen wir mit Nichtstun und Drachenbauen und am zweiten Jänner stand mit der ganzen Sippe ein Ausflug nach San Juan del Sur an den Strand an. Bereits zu früher Morgenstunde erkämpften wir uns einen Platz in unserem gelben Chickenbus und mit lautstarker Musik gings ab in Richtung Meer. Der ganze Tag stand im Zeichen von Sandburgenbauen, Wasserschlacht, Beachfußball, Springschnurhüpfen, Wellenreiten und Sonnenbaden. Auf der Rückfahrt waren wir derart erschöpft, dass man nichts mehr von dem lauten Haufen zu hören bekam. Nahezu alle schliefen während der Rückfahrt ausgelaugt aber glücklich ein.
So ungern Nadine und ich vor Weihnachten uns von unsere geliebten Insel verabschieden mussten, stand nun auch am 5. Jänner unser Aufbruch an. Ab gings ins wohlverdiente verlängerete Wochenende, um dann ausgeruht zu den zwei Vulkanen zurückzukehren. Der 5. war ein gutes Datum abzuhauen, denn es war Nadines 24. Geburtstag, den wir mit großer „Papayageburtstagstorte“, Lagerfeuer und traumhaften Sternenhimmel direkt an einem Traumstrand etwas nördlich von San Juan del Sur feierten. Der perfekte Ort zum Chillen und Seele baumeln lassen. Playa Gigante --- eine Fischerkommunidad, ein kleines Dörfchen mit einem Hostel direkt am Strand, Übernachten in großen Hängematten, Aufwachen durch die ersten Sonnenstrahlen und ein kühles Bad am Morgen, Chillen den ganzen Tag, Surfen am Menschenleeren Strand und Fischgrillen bei offenen Feuer am Abend.. so kann mans doch genießen.
Jetzt noch eine etwas traurigere Nachricht à Nicolas ein zwölfrähriger Junge der seit ca. 4 Monaten bei uns bei NPH ist leidet schon seit seiner Geburt an einer sehr schweren Blutkrankheit, er braucht regelmäßig Bluttransfusionen, ist sehr schwach und jede größere Anstrengung kann sehr gefährlich für ihn werden. Unsere taffen Krankenschwestervoluntärinnen aus der Schweiz hätten nun organisiert, dass er nach Spanien reisen könnte, um dort eine gute, lebensverlängernde Behandlung zu bekommen, doch wie es das Leben so spielt kam es leider nicht so weit. Vor einigen Tagen ist Nicolas ins Koma gefallen und wir bangen seitdem, um ihn. Gerade haben wir die Nachricht bekommen, dass er bereits seit gestern nur noch an den Maschinen hängt und es jetzt nur noch Stunden dauern wird bis wir ihn verabschieden müssen.
Die Beerdigung ist bereits vorbereitet und wird vorraussichtlich morgen früh stattfinden. Nadine und ich sind so schon auf dem Weg nach Jinotepe, um mit den Kindern und allen Menschen, die den frechen Nicolas in den wenigen Monaten ins Herz geschlossen haben, zu trauern.
Sobalds wieder Neuigkeiten meld ich mich und Fotos folgen in Kürze!!!
Ah übrigens Nadine und ich haben seit ein paar Tagen zwei kleine Babykatzen à Caramelo & Barbie, wir haben uns nach kürzester Zeit schon unsterblich in die zwei verliebt. ;)
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Feliz Navidad

beim Kekse machen mit den Jungs
Hallo ihr Lieben
Wuensche euch allen wunderschoene Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!!
Ich wohn jetzt schon seit zwei Wochen unserem neuen Haeuschen in Moyogalpa und haben mit der Arbeit in der Klinik erfolgreich gestartet. Ich fuehl mich pudelwohl hier und dsa Arbeiten macht Riesenspass. Haben schon wieder ein paar Patienten dazubekommen.. besser koennts also nicht laufen..
Es ist auch gerade eine Homepage des Proyectos Samaritanos am Entstehen, also wenn ihr rein schaun wollts --- unter --- http://www.nphamigos.at/el-samaritano.php
Verlass morgen fuer insgesamt 15 Tage die Insel, um mit den nun knapp 300 Kids Weihnachten und Silvester zu feiern. Freu mich schon total drauf, werden sicher unvergessliche Eindruecke werden!! Bin nur leider auch ohne Internet in Jinotepe und werd mich so erst wieder im neuen Jahr melden!
Geniessts fuer mich a bisserl die Kaelte und den Schnee.. denn ich feier hier bei ueber 30 Grad, Sonnenschein und Plastikchristbaum ++hihi++
Viele Bussis aus dem fernen Nicaragua
Verena
Sonntag, 12. Dezember 2010
Hallo ihr Lieben!!!!!!!!!!!!!

Kunterbunt - die letzten Wochen vor dem Umzug
So jetzt gibt’s mal Einiges zu erzählen!
Die letzten Wochen waren von Umzugsstress in jeglicher Hinsicht geprägt, doch jetzt ist es endlich vollbracht. Die Kinder von NPH haben die Insel endgültig verlassen und sind mit Hab und Gut nach Jinotepe ins neue Haupthaus umgezogen. Bis zum Schluss war noch nicht wirklich klar, wann wer wie gehen soll, wann wo welche Koffer hinkommen aber schlussendlich hat dann alles geklappt.
Ein Tag bevor der erste Teil der Kinder übersiedelt wurde, sind Nadine und ich nach Jinotepe, um mal nachzuschauen, ob die Häuser vollständig mit Betten und Matratzen belegt sind, fertig geputzt ist usw. Hahahaha was uns dann erwartete konnten wir fast nicht glauben. Es war nämlich nichts vorbereitet und irgendwie hat sich auch niemand dafür verantwortlich gefühlt die Vorbereitungen zu treffen. Also haben wir angepackt und angschafft, einen Plan erstellt und alles so hergerichtet, dass die Kinder nicht schon bei der Ankunft unzufrieden sind.
Den Kindern ist der Abschied von der Insel sehr schwer gefallen, das Zurücklassen der gewohnten Umgebung, dem Ort den man sein Zuhause nennt ist einfach schwierig und oft mit Tränen verbunden. Zum Glück hat der Umzug dann doch einigermaßen ohne große Zwichenfälle geklappt und seit ein paar Tagen sind alle gut und zufrieden angekommen haben ihre Betten bezogen und machen das neue Areal unsicher.
Nadine und ich waren in der erste Phase des Umzugs voll dabei und haben unsere Kleinen unterstützt.
Nach ersten Eingewöhnungstagen, dem Besuchertag und den Promotionen der Schüler und Studenten sind wir auf die Insel zurückgekehrt, um alles rund um unser Proyecto Samaritano zu klären. Und ich sags euch es könnte grad gar nicht besser laufen.
Am dritten Dezember haben wir die freudige Nachricht bekommen! Der Direktor des Gesundheitsministeriums hat uns das OK für unseren neuen Therapieraum auf dem Krankenhausgelände der Hafenstadt Moyogalpa gegeben. Nadine und ich haben nach Wochen oder gar Monaten der Unsicherheit einen Luftsprung mit Freudengeschrei hingelegt. Jetzt wird unser Traum endlich Wirklichkeit. Wir haben ja schon seit Längerem gewusst, dass uns das Gesundheitsministerium einen Raum zur Verfügung stellen will, doch wie das hier in Nicaragua so ist dauert alles ein bisschen laenger. Der Arzt der das schlussendliche Einverstaendnis geben sollte, musste mit der Direktion des Krankenhauses von Moyogalpa kommunizieren und die Fakten klaeren und das hat gedaaaaaaaaauuuuuuuert.....EGAL, wir bekamen die Zustimmung und sind mittlerweile umgezogen.
Als erstes Stand der Umzug in unsere neue Bleibe auf dem Plan. Nadine und ich werden uns fuer das naechste Jahr ein Haueschen direkt am Hafen von Moyogalpa anmieten, taeglicher Sonnenuntergangsblick inklusive. Haben das Angebot schon seit einigen Wochen im Blick und konnten es schon gar nicht mehr erwarten dem lieben Hausvermieter mitzuteilen, dass wir nun dieSchluessel brauchen. Wir packten also alles zusammen, schnappten uns noch einige Moebel, die NPH nicht mehr braucht und das Einladen des Kleinlasters konnte beginnen! Das war wirklich Zuendholzschachtelarbeit, doch schlussendlich haben Koffer, Saecke, Schaukelstuehle, Kaesten, Bett, Matratzen usw. ihren Platz im Anhaenger gefunden und die ca. halbstuendige Fahrt nach Moyogalpa konnte beginnen! Ein paar Arbeiter von NPH unterstuetzten uns im Schleppen des ganzen Zeugs. In Moyogalpa angekommen schnappten wir uns Besen und Wischmopp und das grosse Putzen und Einrichten begann. Nach ein paar Stunden Arbeit und der Hilfe unseres Freundes Luis, den ich zufaellig auf dem Weg zum Supermarkt getroffen habe, konnten wir uns am Abend schon den wunderschoenen Sonnenuntergang von unserer Terasse aus anschauen und ein Einstandsgetraenk goennen. Das folgende Wochenende verbrachten wir damit uns richtig fein einzurichten, einige Einkauefe zu machen und einfach nur zu geniessen ein eigenes Heim zu haben!!!
Am Anfang der folgenden Woche kehrten wir zurueck nach NPH und er zweite Akt des Umzugs begann... der neue Therapieraum wurde bezogen. Aehnlich viel Geschleppe, Gepacke, Geputze wartete auf uns doch wir hatten genuegend Energie in den Knochen um alles zu erledigen.
Am Freitag den 10. Dezember feierten wir schlussendlich Eroeffnung unseres neuen Therapieraumes. Wir luden Kinder, Muetter und Geschwister ein, machten ein gesunde Jause, hielten eine Willkommensrede, erzaehlten von unseren Plaenen und die Kinder hatten Zeit und Moeglichkeit den neuen Raum zu erkunden, die Spiele auszuprobieren und alles in Unordnung zu bringen. +hihi+ Nadine und ich nahmen uns die Zeit mit jeder einzelnen Familie zu sprechen, Zielsetzungen fuer ihre Schuetzlinge zu definieren und den Therapieplan zu besprechen. Nach ein paar Stunden froehlichen Zusammenseins verabschiedeten wir unsre Lieben mit einem breiten Grinser! Am Dienstag den 14. Dezember starten wir ganz offiziell mit der Therapie im neuen Samaritano.
Wir werden jetzt vor Weihnachten noch eine Woche im Projekt arbeiten, am 18. Dezember packen auch Nadine und ich einen kleinen Rucksack und hauen ab nach Jinotepe, um Weihnachten und Silvester mit den Kindern von NPH zu verbringen. In der zweitenr Jaennerwoche kehren wir zurueck auf die Insel und setzen mit der Therapie mit den Projektkindern fort.
Der Plan schaut so aus dass wir unseren 10-Tagesarbeitsrythmus beibehalten, im Projekt immer von Dienstag bis Freitag arbeiten und an den Arbeitswochenenden nach Jinotepe zu unseren Kindern von NPH fahren. Wir sind ja immer noch Volunteers von NPH und wollen den Kontakt zu unseren Schnuggelen nicht verlieren, auch an wichtigen Feiertagen, Besuchertagen und in den Ferien werden wir in Jinotepe present sein. Der Direktor von NPH hat uns auch damit beauftragt ein Manual zu verfassen, das genau beschreibt wie unsere Arbeit im Projekt ausschaut und auch beinhaltet, wie der Kontakt zu den Kindern des Kinderdorfes sein sollte usw.
Ihr werdet es wahrscheinlich alle schon heraushoeren, so wies jetzt ausschaut werd ich noch bis zu einem Jahr laenger hier im schoenen Nicaragua bleiben und mit Nadine unser Projekt gscheit aufbauen, mein Visum ist schon verlaengert !!!
Durch das, dass Nadine und ich nun die ganze Woche ausschliesslich Zeit haben uns um das Projekt und die Kinder der Insel zu kuemmern, bleibt Zeit viele neue Ideen und Plaene zu verwirklichen ... Gruppentherapien, Fortbildungen, Schwangerschaftsgruppen, Hausbesuche, Workshops, usw. Nadine und ich sind ein Super-Team, das kann ich jetzt nach genau einem Jahr Nicaragua behaupten und es steht uns glaube ich ein noch einmaligeres Jahr 2011 bevor!!!
Heute vor EINEM Jahr hab ich dem schoenen Tirol den Ruecken zugekehrt WOW ich kanns gar nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht.
Kurzes Resumen --- ich bin einfach gluecklich hier!! Aber natuerlich vermiss ich euch alle ganz fest und vor allem den Schneeee.
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| Geburtstagsfeier - 15 Jahre |
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| Der Umzug nach Jinotepe - Casa Padre Wasson, Besuchertag und Promotionen |
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| Proyecto Samaritano - Umzug und Einweihung in Moyogalpa |
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| Abschied vom Voluntaershaus - Mein neues Zuhause in der Hafenstadt Moyogalpa |














