Donnerstag, 22. April 2010

Rio San Juan - eine Oase an der Grenze zu Costa Rica

Río San Juan - San Carlos & El Castillo


Hola an alle ;)

Jetzt habt ihr wirklich lange auf meinen Eintrag vom letzten Descanso warten müssen… mittlerweile sind schon wieder zehn arbeitsreiche Tage vergangen und ich befind mich im nächsten Descanso, eigentlich schon wieder am Ende ;)

Aber vorerst zu meiner Reise an den Río San Juan, dem Hafen-und Fischerstädtchen San Carlos und El Castillo, von dem man nur begeistert sein kann.

Los gings so wie immer Freitag früh, wir schnappten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg nach Managua, von dort aus wir den Anschlussbus nach San Carlos nahmen.

Tía Maria Jose, Nadine und ich planten diese Reise in den Südosten Nicaraguas (an die Grenze von Costa Rica) nun schon einige Zeit und deshalb konnten wir es kaum noch erwarten. Eigentlich sollte eine Freundin Tía Maria Joses auch dabei sein, aber ihr ist etwas dazwischengekommen, so waren wir noch zu dritt.

Freitag Abend ging der Achtstundenbus nach San Carlos. So nutzten Nadine und ich den Tag in Managua noch um ein bisschen zu bummeln und Carmen (eine Voluntärin) bei ihr zu Hause zu besuchen. Hatten mal richtig viel Zeit zum Quatschen, die man während der Arbeitszeit oft gar nicht so findet. Von ihrer Mutter wurden wir gut bekocht, später kauften wir noch Früchte für die Reise ein und so waren wir gut gewappnet für die sicher sehr anstrengende Busfahrt.

Gegen späten Nachmittag holten wir Maria Jose bei sich zu Hause ab und machten uns gemeinsam auf dem Weg zur Busstation. Los gings mit einem amerikanischen Highschoolbus, vielen Personen, viel Gepäck auf mehr oder weniger guten Straßen +gg+

Die ersten zwei, drei Stunden waren wir noch recht schnell unterwegs, da wir das Privileg einer asphaltierten Straße hatten. Nur leider hielt dies nicht lange an und es ging über Stock und Stein weiter. Mitten auf der Strecke wurde dann noch mal aufgeladen, wir waren zwar eh schon voll, aber der Bus, der am Nachmittag von Managua gestartet war, hatte eine Panne und so konnten wir die vielen Menschen, die Stunden auf den nächsten Bus gewartet hatten, nicht einfach stehen lassen.

Mit Ach und Krach wurde der Bus bis auf den letzten Zentimeter vollgestopft, zum Nachteil für Motor und Bremsen unseres Gefährts. So hatten wir mit einigen Pannen zu kämpfen, bis wir schlussendlich heil um drei Uhr morgens unser Ziel „San Carlos“ erreichten!

Ziemlich erschöpft gönnten wir uns ein paar Stündchen Schlaf in einem Hostal, das gleich neben der Busstation quasi auf uns wartete +g+

Sehr erholen konnten wir uns leider nicht, da die Hähne, von denen es viele im Umkreis gab, gleich mal nach unsere Ankunft ihre Gesangskünste zum Besten gaben.

Nichtsdestotrotz starteten wir am nächsten Morgen mit viel Energie in einen neuen Tag. Wir erkundeten San Carlos, ließen uns an der See-Fluss-Promenade nieder und genossen den Flair des Hafenstädtchens. San Carlos liegt, wie schon erwähnt weiter südöstlich, und sowohl am See als auch am Fluss „Río San Juan“. Der Río San Juan erstreckt sich von der Karibikküste bis nach San Carlos, also ans Ufer des Nicaraguasees und bildet somit gut die Hälfte der südlichen Grenze zu Costa Rica.

Der Río San Juan ist eingesäumt von Naturreservaten und wenn man hier auf einem schmalen langen Boot durch die Fluten des Flusses schippert, lernt man ein ganz neues Gesicht Nicaraguas kennen. Urwald, Palmen, Lianen, Affen, Schildkröten, eine Vielfalt verschiedenster Vögel, ab und zu Kuhherden die am Flussufer grasen, etc. Die gesamte Landschaft ist sehr viel fruchtbarer und deshalb auch viel grüner, und wir hatten noch Trockenzeit, wie wirds erst in der Regenzeit dort aussehen ???

Nach einem wunderschönen, erholsamen Tag in San Juan gönnten wir uns am Sonntag also einen Ausflug per Schiff drei Stunden flussabwärts des Ríos San Juan bis nach El Castillo einem kleinem Dorf MIT Burg (!).

Die Bootsfahrt war einfach bezaubernd, man konnte die Landschaft so richtig gut und ausreichend genießen und was besonders interessant war die Lebensweise der „Flussbewohner“ zu beobachten. Immer wieder tauchten Häuser auf Holzpfählen auf, Kinder die ihre baumstammartigen Boote zu Wasser ließen oder sich einfach im kühlen Nass vergnügten. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das erste richtige Dorf „Savalos“ an dem wir nur kurz anhielten um ab- und aufzuladen. (beim nächsten Mal- sicher einen Besuch wert ;) )

Weiter gings in Richtung El Castillo und wir konnten schon aus der Ferne eine kleine Burg erkennen. Diese Burg stammt aus dem 17. Jahrhundert und sollte die Piraten davon abhalten per Flussweg bis an den See zu gelangen und somit auch die reiche Stadt Granada zu erreichen, um sie auszurauben.

In El Castillo angekommen ließen wir uns von dieser kleinen, nur über den Flussweg erreichbaren Stadt aus Holzhäusern auf Pfählen verzaubern. Klein aber fein wie man so schön sagt.

Viele Palmen, Blumen, bunte Häuser, freundliche Menschen, grüüüne Wiesen auf denen die Jugend von El Castillo Baseball und Fußball spielten usw. Idyllischer kann man sich eine kleine Gemeinde voll nicht vorstellen. Ich konnte immer nur wieder sagen:“Hier siehts aus wie im Bilderbuch!“ +g+

Als wir dann noch die Burg „erklommen“ und über den Fluss in Richtung Costa Rica blickten waren wir vollkommen beeindruckt und zufrieden. Wir vergaßen die anstrengende Busfahrt und dachten uns nur, „das hat sich zu 100% ausgezahlt.“

Leider war es dann bald schon wieder so weit und wir mussten das Bilderbuchstädtchen verlassen. Besuchten zuvor noch eine Bekannte Maria Joses, stärkten uns mit einem kräftigen Schluck Wasser und zurück gings flussaufwärts nach San Carlos. Verbrachten noch einen gemütlichen Abend an der Promenade, trafen uns ein weiteres Mal mit Maria Joses Exlover +g+ und ließen so zwei beeindruckende Tage ausklingen, bevor wir wieder in den Bus stiegen und die acht Stunden „Rumpelfahrt“ auf uns nahmen.

Noch kurz zu einem lustigen Detail unseres Wochenendes in San Carlos. Teilweise kam ich mir vor wie in einer wachechten Seifenoper oder Telenovela +gg+ Maria Joses Exfreund, der sie schon zweimal betrogen hat und es deshalb eigentlich auch "endgültig" vorbei war, lebt in San Carlos. Obwohl er schon wieder eine neue Frau hat, die sogar ein Kind von ihm erwartet (so der letzte Wissensstand Maria Joses), zeigte er sich ab und an doch wieder sehr interessiert und kontaktierte Maria Jose per Telefon immer wieder einmal. Jedenfalls erfuhr er auf Umwegen (über irgendeine Cousine), dass Maria Jose dieses Wochenende nach San Carlos kommt. Und siehe da, wir waren keine drei Stunden in der Stadt und schon wurde sie angerufen und überrascht gefragt, was sie denn hier mache. So trafen wir einige Male mehr oder weniger zufällig auf den Exlover names Ronny, deren Frau mittlerweile ein paar Monate altes Kind hat (!).

Wir wurden vom ihm zum Essen und Trinken eingeladen usw. Sehr gastfreundlich der junge Herr, nur dass er uns zu einer Bar weit außerhalb des Stadtkerns lotste, um uns zu treffen +g+ Sicherlich um die Nachbarn nicht zu unbequemen Gerüchten zu verleiten ………usw. Und so gings dahin, Nadine und ich versuchten Maria Jose davon zu überzeugen hart zu bleiben und sich nicht wieder auf ihn einzulassen, etc., aber naja weiß nicht obs sehr erfolgreich war. Er wirkt auf mich jedenfalls sehr freundlich, zuvorkommend, höflich, hat viel Charme, etc.-- so wie sie eben sind die Männer von Nicaragua.

War sehr amüsant ein Liebesdrama wie dieses live mitzukriegen, vor allem als am Sonntag Abend, die Frau von Ronny auf einmal im Hostal von uns auftauchte, um mit ihren Bekannten dort zu quatschen und wir zu hören bekamen, wie sie etwas von einer Exfreundin ihres Mannes erzählte, die anscheinend für dieses Wochenende in der Stadt war usw.

Maria Jose, die ihre Rivalin nur von Telefonanrufen und nicht persönlich kannte, war außer sich vor Schreck und wir verließen still und leise das Hostal. Nix passiert und ab gings nach Managua. Fortsetzung folgt .... +hahahah+ +zwinka+

Nach anstrengenden acht Stunden, zum Glück ohne Pannen, bekamen wir in Managua zu Hause bei Maria Jose noch ein gutes Frühstück und weiter ging die Reise zurück nach Hause auf die Insel, wo uns eine nicht so angenehme Überraschung erwartete ......

..... Sayules od. Chayules – auch genannt Tanzmücken oder Schwarmmücken haben das ganze Wochenende vor unserem Haus und auch IN unserem Haus, besser gesagt IN Nadines und meinem Zimmer gewütet. Diese Mücken treten von Zeit zu Zeit immer wieder in Schwärmen auf, überleben zwei, drei Tage und verdrecken somit alles was ihnen in den Weg kommt, indem sie sich überall niederlassen, wo sie nur hingelangen, sterben und natürlich liegen bleiben. Ein ekelhaftes Nebendetail—sie stinken nach Fisch.

Jedenfalls sind unsere Moskitonetze an den Fenstern unseres Zimmers nicht gerade dicht und somit fanden wir ein Zimmer übersät mit Sayules vor. So war also mal Putzen angesagt. Als ich versuchte die Biester mit Besen, Föhn und Ventilator zu eliminieren, hab ich mir das erste Mal einen Staubsauger gewünscht. +hahahaha+

Nach ca drei Stunden Arbeit war unser Zimmer wieder "Sayulesfrei" und wir ließen uns erschöpft, aber mit vielen einzigartigen Eindrücken unseres Trips an den Río San Juan nieder genossen die letzten Stunden des Descansotages mit Nichtstun.


Montag, 5. April 2010

Die Evakuation und Semana Santa - 2 Wochen Jinotepe

2 Wochen Jinotepe



Hallo ihr Lieben

Nach zwei Wochen Jinotepe, hat sich der Vulkan beruhigt und somit sitz ich schon wieder auf der Terasse unseres Voluntärhauses auf der Insel. Letzten Montag (5.4.) haben wir die Zelte in Jinotepe endgültig wieder abgebrochen und sind mit Sack und Pack, Matratzen und 160 Kindern zurück nach Hause geshippert :D

So ungern ich vor zwei Wochen die Insel verlassen habe, so schwer ist mir auch der Abschied von Jinotepe gefallen. Die Tage sind wie im Flug vergangen und ich muss sagen besser hätte ein Evakuationsurlaub inkl. Semana Santa und Pasqua, also Ostern wohl nicht sein können.
Zwei Wochen Action mit unsren Kindern und den Jugendlichen vom Casa Padre Wasson (so heißt das Zentrum in Jinotepe), insgesamt über 200 Kinder und Jugendliche inkl. Tíos, Tías und Voluntäre, da kann man sich vorstellen das einiges los war.

Die erste Woche gestalteten wir mit Talleres (Workshops) am Vormittag und am Nachmittag wurde gespielt, gekickt, gebastelt, gemalt, Früchte gesammelt, usw.......

Ich war im Taller de Artesanía, d.h. wir waren sehr kreativ und haben geknüpft und viele viele Armbänder, Halsketten und dergleichen gemacht... Dadurch, dass vor allem einige der Jugendlichen vom Casa Padre Wasson regelrechte Profis sind, konnte ich selbst sehr viel über die lateinamerikanische Handwerkskunst lernen und mein neu erlangtes Wissen an die Kleinen weitergeben. Hat total viel Spaß gemacht und ich glaub im nächsten Descanso werd ich mir auch diese besonderes Garn (ist mit Wax eingelassen) besorgen.
Das Knüpfen ist eine volle feine Arbeit zum Abschalten und Relaxen, für mich jedenfalls. Wenn man denen zuschaut, dies wirklich gut können, kriegt man mal große Augen in was für einem Wahnsinnstempo sie ich weiß nicht wie viele Fäden in kleine und größere Kunstwerke verwandeln.

Nach dem Mittagessen war dann Freizeit angesagt und wir haben unterschiedlichste Dinge unternommen und organisiert, um auch den Kindern, die nicht so vernarrt ins Fußballspielen sind, ein Programm zu bieten.
Wir stellten zum Beispiel Salzteig her, um Figuren unterschiedlichster Art anzufertigen. Einige Kinder bekamen bei dieser Arbeit aufgrund des Brotgeruchs dieses Teiges Hunger, dass sie, obwohl wir von Anfang an gesagt haben, dass man das nicht essen kann, von der Salzmasse probierten und anschließend mit verzogenem Gesicht feststellten, dass es wohl doch keine Galletas (Kekse) sind +g+ Nachdem wir um 200 Figuren zusammenhatten, und es hat wirklich Jung und Alt mit voller Begeisterung mitgeholfen, gings an den kommenden Tagen zum Anmalen. Behalten durften die Kinder ihre Figuren vorerst mal nicht, da wir etwas ganz besonderes damit vorhatten. In der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag versteckten auf der Wiese, unter Büschen, usw. und die große Suche konnte am Sonntagmorgen nach der Messe beginnen. Auf jede Figur schrieben wir im Vorhinein eine Nummer und so gabs nach der Suche eine Tombola mit vielen kleinen Geschenken ;)

Weitere Highlights

Einen Tag fuhren wir alle gemeinsam zusamengequetscht in zwei Busse ans Meer --- La Boquita -- wo ich letztes Descanso mit Nadine schon war.
Wow bis auf die An- und Rückreise wars ein phantastischer Tag ... Wir haben die Wellen bezwungen, viele Muscheln gesammelt, gespielt und Strand und Meer so richtig ausgekostet.
Die Busfahrt war deshalb nicht so der Hammer da wir einfach viel zu viele Leute waren +gg+
Wir wurden regelrecht übereinander geschlichtet und bei der Hinfahrt wurde noch eingekauft, da wir ja natürlich auch was zu essen brauchten...Bananen, Orangen, Mangos, Brot und Cola und Fanta für alle, das Mittagessen transportierten wir in den großen Kühlboxen aus denen wir sonst eh auch imme essen...super Tag -- die Fotos gestätigen das glaube ich ;)

Ausflug nach Nandaime
Für einen Nachmittag schnappte ich mir die Kinder meiner Sektion, die kleinsten Jungs und einige der Älteren und Tinka, Tini, Tío Mauricio und ich machten uns auf den Weg in den nächsten Ort -- Nandaime -- Die Kinder genossen es so richtig mal länger zu gehen, zu laufen und Früchte zu sammeln. Waren insgesamt über drei Stunden Fußmarsch, doch langweilig wurde uns nicht und zur Belohnung gabs in Nandaime Eis für alle (die Eismarke hier heißt auch Eskimo, hab ich glaube ich eh schon mal erzählt ;)) Am Rückweg wurden noch einmal ganz viele Jocotes gesammelt +mhhhhhm+
Wir dachten eigentlich, dass die Kinder nach diesem Ausflug genug vom Marschieren habe, naber sie bettelten uns am nächsten Tag, ob wir nicht noch mal gehen könnten und so machten wir uns ein zweites Mal auf den Weg und diesmal nicht mit 10 Kindern sondern mit über 20 ;)

Die Messen und Kreuzwege
In den Genuss viele Messen zu feiern und den Kreuzweg zu simulieren kamen wir speziell in unserer zweiten Woche in Jinotepe -- Semana Santa eben. Ob um halb 7 in der Früh oder gleich nach der Ankunft von unserem Ausflug nach la Boquita, wir waren immer mit voller Motivation dabei, mehr oder weniger halt +g+ Nein so schlimm wars nicht. Die Messen hier finden immer im Freien statt, Sitzen dann gemeinsam in der Wiese, singen und lauschen den Worten des Pfarrers. Die Kreuzwege waren eher mühsamer da wir uns bei jeder Station, egal ob in der prallen Sonne, auf Steinboden, Kies usw. hienknien mussten, um zu beten, das ganze fast zwei Stunden lang+g+

Aber wie gesagt, war in dieser Woche einfach der Anlass und deshalb hats auch gepasst :D

Besuch des nicaraguanischen Schauspielers Cesar
Cesar und sein Team unterstützt N.P.H. finanziell und kommt so auch immer wieder einmal auf Besuch. Da er erst vor Kurzem Geburtstag hatte, war dies natürlich Anlass genug gscheit zu feiern. Die Mädels gaben ihre Tanzkünste zum Besten, ein kurze Dramatisation wurde vorgeführt. Den restlichen Tag gabs Pinata, Kuchen,Eis, Süßes, Süßes, Süßes, ... kleinere Workshops und viele viele glückliche Kinderaugen ....

Nadine und mir hat es so gut gefallen sodass wir unser descanso das wir übers Wochenende von Ostern nehmen hätten können ausließen. Für einen Tag fuhren mir nach Jinotepe um Einzukaufen und etwas abzuschalten aber am Abend kehrten wir zu den Kindern zurück um mit ihnen die Ostermesse mit grooooßem Lagerfeuer zu feiern. Der Ostersonntag verlief mit Figuren suchen, Tombola, usw. so wie ich schon erzählt hab.

Zum Abschluss noch ein kurzes Resumée....
.... die zwei Wochen Jinotepe waren super aufregend, großes Ferienlager zum Austoben ;)
Außerdem hab ich es total genossen viel, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen, sie noch besser kennenzulernen, meine Namenskenntnisse zu verbessern, usw.
Das, was mir am Casa Padre Wasson so gut gefällt, ist, dass wir so vereint waren, die Häuser lieben näher aneinander und so gibts einfach mehr zentrale Orte, wo man sich zusammensetzt, um Video zu schauen, zu essen, Gitarre zu spielen und zu singen oder einfach nur zu ratschen. Hab es sehr schön gefunden auch ein paar ältere Kinder oder Jugendliche besser kennenzulernen und ihre Geschichten zu erfahren. Diese Geschichten, die alles andere als schön sind lassen einen wieder daran erinnern, wie viele schwere Zeiten der Großteil der Kinder hier schon durchstanden hat und erleben musste.

Montags gings dann also mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück nach Hause auf die Insel.


Jetzt ist scho wieder eine Woche vergangen, und ich bin auch richtig froh wieder hier zu sein. Der Vulkan hat seit dem keinen Rauch oder Asche mehr von sich gegeben, also braucht ihr euch keine Sorgen machen....alles in bester Ordnung!!!!!!!!